Fußball-Verbandsliga: Fuldataler zur Pause ohne Gegentor beim 1:2 gegen Eschwege

TSV Rothwesten startet mit Niederlage in die Restrunde  

Sofort Druck ausüben: Rothwestens Matthias Berthel (vorn in Rot) attackiert den ballführenden Cristian Vidal Gadea. Jan Kaufmann und Cedric Dziabas (in Rot) bleiben im Hintergrund. Foto: Fischer

Fuldatal. Der TSV Rothwesten ist mit einer 1:2 (0:0)-Niederlage gegen den SV Eschwege in die Restrunde der Fußball-Verbandsliga-Saison gestartet.

Gegen die favorisierten Gäste gelang den Fuldatalern im Spiel nach vorn zwar wenig, aber dass man eine Halbzeit ohne Gegentor blieb, stellte ein kleines Erfolgserlebnis für die Mannschaft von Patrick Klein dar.

Von Beginn an gab Eschwege, das seinen ohnehin schon starken Kader in der Winterpause unter anderem mit dem polnischen Erstligaspieler Mariusz Solecki verstärkt hatte, den Ton an. Vor allem TSV-Torwart Christoph Herbst war es zu verdanken, dass die Gäste nicht früh in Führung gingen. Nachdem die Fuldataler eine erste Drangphase des SV überstanden hatten, gelang es ihnen, das Spiel ausgeglichener zu gestalten. Ein Schuss von Igor Losic in der 28. Minute war aber zu harmlos, um SV-Torwart Danny Göhler zu überwinden. Kurz vor der Pause zeichnete sich dann Herbst einmal mehr aus, als er einen Schuss von Rafael Rivera-Sanchez über sein Tor lenkte.

Im zweiten Durchgang drückten die Gäste energisch auf die Führung. Nachdem Rivera-Sanchez zunächst mit zwei gefährlichen Schüssen kein Glück hatte (47., 50.), ließ er den Ball in der 55. Minute einmal auftippen und jagte ihn dann aus etwa 20 Metern unhaltbar ins Netz. Kurz darauf sorgte Andre Thüne nach einer Ecke von Kaufmann für die vermeintliche Vorentscheidung (60.). In der Folgezeit blieben die Gäste die klar dominierende Mannschaft. Eine der wenigen Rothwestener Chancen vergab Andreas Geisler, der den Ball aus aussichtsreicher Position übers Tor schoss (67.). Wie aus dem Nichts fiel schließlich aber doch noch der Anschlusstreffer: Bei einem Freistoß von Cedric Dziabas verschätzte sich Göhler, und der eingewechselte Florian Klimpel traf per Kopf (87.). Trotz der verdienten Niederlage war Klein nicht unzufrieden: „Eschwege war unser bisher stärkster Gegner in dieser Saison. Deshalb bin ich zufrieden, dass wir solange die Null gehalten und phasenweise wirklich gut mitgespielt haben“

Von Philipp Wegner

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