KSV-Reserve verschläft erste Halbzeit und verliert in der Fußball-Verbandsliga 0:3

Rothwesten siegt nach Blitzstart

Frühlingstänzchen: René Ochs vom KSV (rechts) versucht den Rothwestener Ullrich Siewert zu verladen. Foto: Schachtschneider

Kassel. Die Fußballer des TSV Rothwesten sind im zweiten Verbandsliga-Jahr auf dem besten Weg zum Klassenerhalt.

Im Derby setzte sich die Mannschaft von Trainer Patrick Klein verdient mit 3:0 (2:0) bei der U 23 des KSV Hessen Kassel durch und verkürzte den Abstand zu den Junglöwen auf drei Punkte.

Von Beginn an sahen die 80 Zuschauer eine attraktive Partie, in der Rothwesten den Ton angab. Sebastian Ullrich scheiterte noch freistehend aus fünf Metern Entfernung an KSV-Torwart Tobias Schlöffel (6.). Doch bereits nach neun Minuten belohnten sich die Gäste für die couragierte Anfangsphase mit einem Kopfballtreffer von Igor Losic nach Freistoß von Nikolaj Eckhardt.

Als sieben Minuten später Murat Osmanoglu gegen Losic das Bein stehen ließ, entschied Schiedsrichter Felix Berger auf Elfmeter, den Eckhardt sicher zur 2:0-Pausenführung verwandelte. „Wir haben all das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und eine sehr gute und souveräne erste Halbzeit gespielt“, lobte Klein.

In der Pause hatte der neue Junglöwen-Trainer Domenica Maresca die richtigen Worte gefunden. Der KSV drängte nun auf den Anschlusstreffer. Doch Alexander Schüler (47.), René Ochs (48.) und Usman Mobarak (50.) vergaben aus besten Positionen. „Diese Chancen müssen wir verwerten“, ärgerte sich Maresca.

Auf Konter gelauert

Rothwesten stand tief und lauerte auf Konter. Andreas Geisler hatte die Entscheidung auf dem Fuß, scheiterte aber an Schlöffel (63.). Vier Minuten später traf Sebastian Ullrich nur den Pfosten.

Kassel blieb das gefährlichere Team, allerdings war die Chancenauswertung zum Haareraufen. Marco Dawid brachte den Ball zunächst aus fünf Metern Entfernung nicht im Tor unter (71.). Sieben Minuten später umspielte er den starken Rothwestener Schlussmann Florian Rossmann, verpasste es dann aber, die Kugel in das leere Gehäuse einzuschieben. Diese fahrlässige Chancenauswertung bestrafte im Gegenzug Geisler. Mit einem Lupfer zum 3:0 entschied der TSV-Angreifer das Spiel (79.).

Von Tobias Kisling

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