Verbandsliga: Sack mit Tor und Vorlage zurück

TSV Mengsberg verliert Kellerduell in Petersberg mit 2:5

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Wieder am Ball: Maximilian Sack hat sich beim TSV Mengsberg nach neun Monaten Pause mit einem Tor zurückgemeldet.

Petersberg. Der TSV Mengsberg hat auch das Kellerduell der Fußball-Verbandsliga verloren. Beim Tabellenvorletzten RSV Petersberg gab es eine 2:5 (1:3)-Niederlage.

In der ersten Halbzeit enttäuschte der TSV auf der ganzen Linie, und es war hauptsächlich die auffällige Zweikampfschwäche, welche die Mannschaft frühzeitig auf die Verliererstraße brachte. Nach 45 Minuten waren die Mengsberger mit dem 1:3 noch gut bedient, denn die desolate Defensive ließ weitere Torchancen der Gastgeber zu.

Offensiv dagegen hatte der TSV wenigstens einen lichten Moment, und der war in der 26. Minute, als Alexander Wesner einen Freistoß von Maximilian Sack per Kopf zum 1:1-Ausgleich in das Petersberger Tor verlängerte. Sack war nach einer Hüftoperation und neunmonatiger Pause erstmals wieder im Team und sorgte damit für eine der – aus Mengsberger Sicht – wenigen guten Nachrichten des Tages.

In der zweiten Halbzeit steigerte sich die Mannschaft vom Trainerduo Daniel Hainmüller/Fabian Hett zwar, konnte aber damit den schwachen Auftritt der ersten 45 Minuten nicht kompensieren. In der 50. Minute keimte Hoffnung auf, weil Sacks herrlicher Schuss aus 22 Metern im linken Petersberger Torwinkel landete und der Auftakt der stärksten Mengsberger Phase war. Die dauerte bis zur 77. Minute, in der die Gastgeber mit ihrem Treffer zum 4:2 für die Vorentscheidung sorgten. In dieser Szene aber haderten die Gäste mit dem Schiedsrichtergespann, denn Tim Stenger nahm den Ball, den er kurz danach im Netz versenkte, in einer klaren Abseitsposition an.

Jetzt rächte sich aber auch, dass Kevin Quehl und Marcel Reitz zuvor zwei gute Torchancen nicht verwertet hatten. Und schließlich kam, was kommen musste, denn Stenger krönte einen Konter zum 5:2-Endstand.

Martin Kubitschko, Mengsbergs Sportlicher Leiter, zieht das Fazit: „Angesichts unserer Schwächen in der ersten Halbzeit geht der Petersberger Sieg in Ordnung. Aufgrund der Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten ist unsere Niederlage allerdings zu hoch ausgefallen.“ (geb)

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