Verbandsliga: 1. FC Schwalmstadt personell unverändert gegen Absteiger Korbach

Ein Punkt fehlt zur Qualifikation der Aufstiegsrunde

Gibt keinen Zweikampf verloren: Schwalmstadts Abwehrchef Jannis Lerch (r.), hier gegen Körles Thomas Melnarowicz. Foto: Kasiewicz

Ziegenhain. Am Sonntag können sie sich für eine starke Saison belohnen: Bereits ein Punkt reicht den Fußballern des 1. FC Schwalmstadt gegen den als Absteiger feststehenden TSV/FC Korbach zur Qualifikation der Aufsteigsrunde (15 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion).

„Das wäre das Sahnehäubchen, weil uns niemand eine solche Serie zugetraut hätte“, betont Abwehrchef Jannis Lerch. Vor allem, weil seit Wochen praktisch die elf Mann durchspielen, die zuletzt beim 1:1 im Hit in Sand punkteten. Ein junges Team mit einem Durchschnittsalter von 22,9 Jahren, das sich wohl in der gleichen Besetzung beweisen darf.

Also wieder mit den beiden 19-Jährigen Leon Lindenthal und Jakob Gerstung. „Man darf nie vergessen, dass Leon noch A-Jugendlicher ist. Dafür spielt er überragend“, lobt Schweigert. In Verbandsliga (11 Tore/3 Vorlagen), Gruppenliga (1/3) und A-Jugend-Verbandsliga (10/2) war der Angreifer in 42 Einsätzen an 30 Treffern beteiligt. Damit ist zu erklären, warum Serkan Erdem derzeit trotz starker Trainingsleistungen nur der Platz auf der Bank bleibt.

Gerstung wurde zwar in Sand zur Pause aus taktischen Gründen ausgewechselt. Doch auch weil Routinier Timo Brauroth, der dafür das Zentrum stabilisierte, aus beruflichen Gründen nicht trainieren kann, gibt es für den Coach keinen Grund, an der Startelf etwas zu ändern. „Wir sind so weit gekommen, weil niemand der Mannschaft Druck gemacht hat“, betont FCS-Präsident Heinrich Gringel, der sich erst nach der Partie zu einem möglichen Aufstieg äußern möchte.

Hirdes sieht keine Chance

Der zweite Platz wäre schon gesichert, wenn Verfolger KSV Hessen Kassel II nicht gegen Bad Hersfeld gewinnt. „Ich glaube nicht mehr daran“, sagte KSV-Coach Thorsten Hirdes zu den Aufstiegschancen seiner Elf. Wohl auch, weil Korbach nicht nur im Hinspiel gegen den FCS mit 2:3 unterlag, sondern ebenfalls mit 105 Gegentoren die Schießbude der Liga stellt. Außerdem wurde bekannt, dass Torwart Steven Schmelter (früher FCS) und Jan-Henrik Vogel (wechselt nach Willingen) den Weg in die Gruppenliga nicht mitgehen. „Wir neigen nicht dazu, überheblich zu werden und wollen unser Publikum mit einem Sieg beschenken“, so Schweigert. (sbs)

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