Sand feiert beim SC Willingen einen 2:0-Sieg

Vorbereiter: Der Sander Steffen Bräutigam (rechts), hier gegen den Schwalmstädter Steven Preuss, leistete die Vorarbeit für die 1:0-Führung durch Tobias Oliev. Am Ende gewann der SSV in Willingen mit 2:0. Foto: Michl

Mit einem Sieg verabschiedet sich der SSV in die Sommerpause

Willingen. Ende gut, alles gut. Unter diesem Motto kann der SSV Sand die jetzt zu Ende gegangene Punktspielrunde in der Fußball-Verbandsliga bilanzieren. Mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg im Waldecker Upland beim SC Willingen schließt die Elf von Trainer Peter Wefringhaus vier Tage nach dem neuerlichen Gewinn des Hütt-Kreispokals nämlich die Saison mit einem hervorragenden vierten Tabellenplatz ab.

Die Sander wussten, was sie im Willinger Hoppeckestadion erwarten würde. Denn mit einem Sieg hätten sich die Hausherren aus eigener Kraft retten, sich aus den Armen des Abstiegsgespenstes befreien können. Dementsprechen gingen sie auch zur Sache und erspielten sich im insgesamt offenen ersten Durchgang schon ein Chancenplus. So hätten Plonka (29.) und Keindl (33.), der an SSV-Schlussmann Mathias Opfermann verzweifelte, durchaus die Führung erzielen können. Doch meistens fanden die Upländer in der hervorragend organisierten SSV-Abwehr einfach nicht die zum Erfolg notwendige Lücke.

Wie man eine Chance verwertet, bekamen die Willinger dann nach einem Traumpass von Steffen Bräutigam von Tobias Oliev (35.) gezeigt. Er konnte sich im Eins-zu-Eins-Duell mit Torwart Wilke behaupten.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Willinger am Drücker, erspielten sich ein optisches Plus, rannten sich jedoch erneut immer wieder ideen- und planlos in der sicher und kompakt stehenden Gästeabwehr fest. Die klareren Chancen lagen mit einer klugen Kontertaktik bei den Sandern.

Dann bewies SSV-Coach Peter Wefringhaus ein glückliches Händchen. Er wechselte für den angeschlagenen Daniel Wagner Lukas Knigge ein. Der konnte sich kurz danach zum Matchwinner „mit Bande“ profilieren. Seinen Eckball bugsierte nämlich Feistner (61.) mit dem Oberschenkel unhaltbar für seinen Keeper zur Sander 2:0-Führung in den eigenen Kasten. Das war es dann.

Sand: Opfermann - Garwardt (23., Luckei), Oliev, Klitsch, Bernhardt (66., Schmeer), Kaczenski, Bräutigam, Moskaltschuk, Wicke, Schäfer, Wagner (54., Knigge). (zih)

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