Fußball-Verbandsliga: SSV will seinen Höhenflug beim Tabellen-13. fortsetzen

Sand zu Gast in Eschwege

So soll es aussehen: Der Ex-Eschweger Daniel Wagner (links) will mit Sand an alter Wirkungsstätte jubeln. Foto:  Michl

Sand. Wenn am Samstag, 15.30 Uhr, der SSV Sand in der Fußball-Verbandsliga beim SV 97 Eschwege aufläuft, dann wollen Trainer Peter Wefringhaus und seine Spieler dem Namen der Spielstätte Wahrheitsgehalt verleihen. Nämlich Tore schießen und mindestens einen Treffer mehr als die Hausherren erzielen. Der Sportplatz in der Dietemannstadt an der Werra trägt den Namen Torwiese.

Legt man den bisherigen Saisonverlauf als Messlatte an, dann muss man Sand klar auf den Favoritenschild heben. Wefringhaus und Co. führen nach zwölf Aufgaben als einziges noch ungeschlagenes Team mit einem Sechs-Zähler-Vorsprung und mit einer Partie weniger souverän die Tabelle an.

Die Eschweger dagegen stehen mit dem Rücken zur Wand. Sie sind Tabellen-13. und fristen damit ein Dasein auf einem direkten Abstiegsrang, wobei ihr Rückstand zum rettenden Ufer sich aber lediglich auf einen Punkt summiert. Die Klajnszmit-Truppe ist also zum Siegen verdammt, ansonsten brauen sich ganz dunkle Wolken über dem Werratal zusammen.

Die Sander stellen ihre Favoritenrolle nicht in Abrede, erwarten jedoch einen verbissenen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Der SSV-Trainer prognostizierte schon vor den zuletzt absolvierten Aufgaben, dass jeder Gegner der erste sein will, der sich damit rühmen will, dem Spitzenreiter die erste Saisonniederlage beizubringen.

Gute Erinnerungen

Natürlich werden die SSV-Spieler Eschwege als Kellerkind nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vielmehr müssen sie gegen die Hausherren wieder ein vermeintlich ganz dickes Brett bohren. Wobei sie sicherlich dem Gegner Respekt erweisen, ohne jedoch Angst haben zu müssen. Sie reisen ja mit dem Prädikat Tabellenführer an, können also mit breiter Brust in die Aufgabe gehen.

Um den derzeitigen Erfolgslauf nahtlos fortzuschreiben, müssen sich die Sander aber ohne Wenn und Aber von Anfang bis Ende voll konzentriert präsentieren. So wie beim letzten Gastspiel an der Werra am 3. Oktober des Vorjahres, als man dort durch das Last-Minute-Tor des Ex-Eschwegers Daniel Wagner in der dritten Minute der Nachspielzeit mit 2:1 die Nase vorne behielt. Personell, das Lazarett der Dauerverletzten hat sich noch nicht gelichtet, dürfte es im SSV-Kader keine großen Veränderungen gegenüber den vergangenen Begegnungen geben. (zih)

Von Reinhard Michl

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