Sand gewinnt beim Schlusslicht mit 2:0

Machte den Sack zu: Viktor Moskaltschuk (links) erzielte bei Vellmar II den zweiten Sander Treffer und damit den 2:0-Endstand. Archiv-Foto: Michl

Das Wichtigste sind die Punkte, meinte der Sander Trainer nach dem Sieg beim Tabellenletzten Vellmar II. Mit Ruhm bekleckert hat sich der SSV dabei nicht.

Vellmar. Erwartungsgemäß meisterte im Meisterschaftsspiel der Fußball-Verbandsliga der SSV Sand die Auswärtshürde beim Tabellenletzten OSC Vellmar II mit 2:0 (1:0). Doch mit Ruhm bekleckerte sich die Elf von Trainer Peter Wefringhaus dabei nicht.

SSV-Spartenleiter Helmut Bernhardt und sein Stellvertreter Ewald Heinemann zogen ernüchternd ein einhelliges Fazit: „Von der Einstellung unserer Spieler und ihrer Präsenz war dies unserer Meinung die bisher schwächste Saisonvorstellung. Letztlich zählen aber nur die drei gewonnenen Punkte.“

Die Sander gaben gegen das Schlusslicht von Coach Rainer Rethemeier zwar über weite Strecken den Takt vor, überboten sich jedoch ein um das andere Mal im Auslassen bester Einschussmöglichkeiten. Dies hätte die Hessenligareserve durchaus durch Andre Schnell (19.) und im Doppelpack nach einem jeweils eklatanten Abwehrschnitzer von Robert Garwardt OSC-Mittelstürmer Ansari (37., 39.) durchaus bestrafen können. Was zwei Mal Schlussmann Johannes Schmeer aber bravourös vereitelte.

Als sich alle schon zur Pausenerfrischung mit dem torlosen Remis abfanden, schlugen die Sander dann doch richtig zu. Serdar Bayrak ließ mehrere Vellmarer Gegenspieler aussteigen, serviert das runde Spielgerät passgenau Tobias Oliev (45.), der aus kürzester Distanz das 1:0 und seinen 15. Saisontreffer markierte.

SSV-Pressesprecher Rolf Schmidt: „Nach dem Seitenwechsel passierte auf dem grünen Rasen spielerisch eigentlich so gut wie gar nichts mehr.“ Viktor Moskalktschuk (62.) strafte ihn aber Lügen, baute nach feiner Vorarbeit von Tobias Oliev den SSV-Vorsprung aus.

Zwei Mal Rot

Damit schien die Messe gelesen, zumal die Vellmarer sich selbst schwächten. Andre Schnell (63.) war anscheinend mit seinem Mundwerk zu schnell, sah vom Unparteiischen wegen Schiedsrichterbelidigung die rote Karte gezeigt.

Doch lange sollte das personelle Übergewicht der Sander nicht Bestand haben. Wegen eines groben Foulspiels konnte auch Serdar Bayrak (78.) nach dem knallroten Karton vorzeitig zum Duschen gehen.

Sand: Schmeer - Kaczenski (67., Eckhardt), Garwardt, Sommer - Schäfer (81., Lengemann), Bernhardt,. Wippel, Enzeroth - Bayrak, Oliev, Moskaltschuk. (zih)

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