Sand gewinnt das Derby 2:1

In die Zange genommen: Der Sander 1:1-Ausgleichsschütze Viktor Moskaltschul versucht zwischen Tim Lang und Mario Huch (Nr. 20) zum Erfolkg zu kommen. Foto: Michl

In der Fußball-Verbandsliga behielt Sand knapp die Oberhand über den Tabellenvorletzten Schauenburg

Sand. Auch wenn es im Derby der Fußball-Verbandsliga zwischen dem SSV Sand und der SG Schauenburg enger als in den vorherigen Spielen zwischen beiden Mannschaften zuging, behielt der SSV am Ende mit dem 2:1 (1:1)-Sieg erneut die Oberhand.

Nach dem 6:0 im Hinspiel und dem 3:1-Sieg im Pokal bei der SG stand der Neuling diesmal dicht vor einem Punktgewinn.

„Wir haben heute in einem Kampfspiel auf Messers Schneide gegen eine starke Schauenburger Mannschaft gewonnen“, fand SSV-Trainer Peter Wefringhaus lobende Worte für den Gegner. Sein Kollege, SG-Trainer Jurek Förster, zeigte sich daher auch trotz der erneuten Niederlage mit dem Auftreten seiner Mannschaft zufrieden: „Sand hatte zwar die besseren Chancen, aber wir hätten aufgrund unseres kämpferischen Einsatzes durchaus ein Unentschieden verdient gehabt.“

Den besseren Start hatten die favorisierten Gastgeber erwischt, die sich gleich in den ersten fünf Minuten zwei Chancen herausspielten.

Danach zeigten sich die Schauenburger aber als ein ebenbürdiger Gegner, der in einem ausgeglichenen Spiel gar nicht einmal unverdient in Führung gehen konnte. So köpfte SG-Angreifer Jan-Philipp Schmidt eine Flanke von rechts zum 0:1 ein (31.).

Den Gastgebern gelang aber recht schnell das Ausgleichstor. Viktor Moskaltschuk hatte mit einem Flachschuss in die rechte Ecke getroffen (37.). Nach diesem schnellen Ausgleich verpassten vor der Halbzeitpause noch Daniel Wagner und Tobias Oliev, für die Führung zu sorgen.

Oliev hatte auch gleich nach der Halbzeitpause eine Riesenmöglichkeit, als er frei vor dem Tor aus etwa neun Metern Entfernung nur den Pfosten traf (47.).

Die Gastgeber erkämpften sich nun leichte Vorteile, ohne wirklich zu überzeugen. Für die größte Gefahr vor dem eigenen Sander Tor sorgte jedoch der eigene Kapitän Alexander Sommer, der mit einem Kopfball seinen Torhüter Johannes Schmeer prüfte (58.).

Im Gegenzug scheiterte der plötzlich im Strafraum freigespielte Steffen Klitsch am Gästetorhüter Daniel Hischemöller (59.).

Die Entscheidung fiel, als Hendrik Bestmann Moskaltschuk etwas ungestüm im Strafraum foulte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sommer sicher zur verdienten 2:1-Führung (62.).

In der restlichen Spielzeit blieben zwar wirklich klare, zwingende Möglichkeiten auf beiden Seiten aus, doch musste der SSV gegen die kampfstarken Gäste bis zum Ende um den knappen Sieg bangen.

Die besten Chancen ergaben sich auf beiden Seiten noch durch Freistöße von Kaczenski und Lecke.

Von Michael Wepler

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