Verbandsliga: Spitzenreiter schlägt den Tabellenzweiten Hünfeld mit 2:1

Sand gewinnt Spitzenspiel

Zielstrebig: Der Sander Daniel Wagner (rechts) brachte seine Farben in Hünfeld in Führung. Beim Schlusspfiff hatte die Wefringhaus-Elf beim direkten Verfolger mit 2:1 die Nase vorne. Archiv-Foto: Michl

Hünfeld. Der SSV Sand bleibt in der Fußball-Verbandsliga Nord das Maß aller Dinge. Die an der Tabellenspitze stehende Elf von Trainer Peter Wefringhaus meisterte am Samstagnachmittag im Spitzenspiel die Auswärtshürde beim Tabellenzweiten Hünfelder SV mit 2:1 (0:0) und baute damit den Vorsprung auf die Osthessen von Coach Dominik Weber auf sechs Punkte aus. Da die Sander eine Partie weniger ausgetragen haben, können sie einen satten Vorsprung vorweisen. Bevor es in die Winterpause geht, warten auf die Sander noch zwei Hausaufgaben: gegen Bad Soden und den Tabellendritten Buchonia Flieden. Dass sie an der Tabellenspitze überwintern werden, steht aber nach dem Sieg in Hünfeld fest.

Das Spitzenspiel hielt was es versprach. SSV-Pressesprecher Frank Salzmann: „Die über 400 Zuschauer bekamen eine intensiv geführte Partie auf allerhöchsten Verbandsliga-Niveau geboten, wobei meiner Meinung diese schon bestes Hessenliga-Format hatte.“

Die Platzherren fanden auf ihrem gewohnten Kunstrasen besser ins Spiel und hätten in der ersten halben Stunde schon die Weichen für den Dreier stellen können. Das verhinderte aber mehrfach SSV-Schlussmann Johannes Schmeer bravourös – und nach Meinung des Hünfelder Trainers Weber auch der Schiedsrichter.

Denn zwei Mal zappelte der Ball im Sander Tor, doch der Unparteiische erkannte jeweils eine Abseitsposition. Zudem erzürnte Weber, dass ein Handspiel von Robert Garwardt (6.) nicht geahndet wurde. Dem Sander war der Ball aus kürzester Entfernung an den Arm geschossen worden. Auch bei dieser Entscheidung lag der Spielleiter richtig.

In der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit konnte sich Sand dann besser in Szene setzen und hätte hier durch Tobias Oliev, Steffen Klitsch oder Christian Guthof in Führung gehen können.

Nach der Pause ein anderes Bild auf dem Feld, nahmen nun die Sander das Heft in die Hand und belohnten sich dafür. Daniel Wagner (63.) in Manier des Bayern-Spielers Arijen Robben brachte seine Farben mit einem 18-Meter-Schuss, der vom Innenpfosten über die Linie zischte, in Führung. Kapitän Tobias Oliev (86.) baute sie mit dem Kopf nach einem Eckball von Viktor Moskaltschuk aus. Vor diesem Treffer ließen die Sander drei weitere Hochkarätige sträflich liegen. Hünfeld spielte Alles oder Nichts, mehr als der Ehrentreffer durch Marek Weber (90.+1) wollte ihnen jedoch nicht gelingen.

Sand: Schmeer - Garwardt, Armert, Bräutigam, Guthof (46., Si. Bernhardt), Klitsch, St. Bernhardt, Knigge, Moskaltschuk (88., Wicke), Wagner (89., Itter), Oliev. (zih)

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