Sand gleicht dreimal aus

Endstation: Auf dem Weg zum Tor wird der Sander Viktor Moskaltschuk (rechts) von den Hersfeldern Maximilian Schuch (Nr. 14) und Lukas Müller-Siebert gestoppt.

Der SSV muss sich in der Verbandsliga gegen SVA Bad Hersfeld mit einem 3:3 begnügen

Sand. Ein bisschen ging es beim Spiel der Fußball-Verbandsliga zwischen dem SSV Sand und dem SVA Bad Hersfeld wie beim Bundesligaspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart zu. Nach einer torlosen ersten Halbzeit wurde es in der zweiten Halbzeit ein munteres Toreschießen, nur dass es diesmal für die Gastgeber nach dreimaligem Rückstandnur zu einem 3:3 (0:0)-Remis reichte.

„Ich will das Spiel nicht schönreden, aber wir haben immerhin dreimal einen Rückstand aufgeholt“, lobte Spielertrainer Alexander Sommer, der den im Urlaub weilenden Cheftrainer Peter Wefringhaus vertrat, nach dem Spiel bei seiner Ansprache seine Mitspieler.

In der ersten Hälfte hatte Steffen Klitsch gleich eine Großchance für die Gastgeber, aber auch die Gäste hatten vor der Pause ihre Möglichkeiten. Richtig unterhaltsam wurde es aber erst in der zweiten Halbzeit.

So gingen die Gäste gleich in der 47. Minute in Führung, als SSV-Torhüter Johannes Schmeer noch einen Schuss parieren konnte, aber Bekim Mustafi, der Cousin des Fußball-Weltmesiters, den Abpraller zum 0:1 verwandelte.

Davon zeigte sich der SSV aber wenig beeindruckt. Nach einer Ecke köpfte Bastian Schäfer den schnellen 1:1-Ausgleich (51.). Nur wenig später hatte Tobias Oliev mit einem Lattenschuss Pech. Die nächste Großchance vergab Klitsch , als er im Strafraum freigespielt am SVA-Torhüter Witold Sabela scheiterte. Mit einem umstrittenen Handelfmeter, den Sebastian Schuch sicher verwandelte, gingen die Hersfelder wieder in Führung.

Als auf der Gegenseite Klitsch im Strafraum zu Fall kam, zeigte Schiedsrichterin Johanna Ochs ebenfalls auf den Elfmeterpunkt. Steffen Bernhardt verwandelte den Strafsoß ebenso sicher zum erneuten Ausgleich (66.).

Der SSV drängte danach auf den Siegtreffer. Mit einem mächtigen Distanzschuss verfehlte Sommer nur knapp das kurze Eck (78.).

Hinten zeigte sich Sand aber weiter anfällig. Zwar wurde zunächst der Schuss von Andreas Pannek im Strafraum von einem eigenen Mitspieler abgeblockt, doch konnte Lukas Müller-Siebert den Nachschuss zur erneuten Führung verwandeln (83.). Wiederum nur zwei Minuten später gelang Oliev nach Vorarbeit von Sebastian Luckei das 3:3.

Von Michael Wepler

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