Sand kassiert höchste Heimniederlage seit Verbandsliga-Zugehörigkeit

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Matchwinner: Rothwestens dreifacher Vollstrecker Andreas Geisler kommt vor Steffen Bräutigam an den Ball, rechts SSV-Kapitän Alexander Sommer.

Der SSV verlor sein Heimspiel gegen Rothwesten mit 0:5 und steckt jetzt im Tabellenkeller fest

Sand. Was ist nur mit dem SSV Sand los? Statt wie von vielen erwartet in der Fußball-Verbandsliga ganz oben mitzumischen, fristet die Elf von Trainer Peter Wefringhaus nach der 0:5 (0:3)-Heimpleite gegen den bis dahin hinter ihnen postierten TSV Rothwesten im tiefen Tabellenkeller ein Dasein. Die „Hand voll“ ist die bisher höchste SSV-Niederlage auf der heimischen Höhe seit der Verbandsliga-Zugehörigkeit.

Coach Wefringhaus musste nach dem Schlusspfiff erst einmal tief Luft holen. „Wenn zehn Mann sich wie gelähmt präsentieren, ist es naturgemäß schwierig, ein Spiel zu gestalten und zu bestimmen. Warum dies momentan so ist, weiß ich auch nicht.“

Sein TSV-Kollege Gerd Siewert strahlte über das ganze Gesicht: „Wir haben ein tolles Spiel gemacht gegen einen insgesamt enntäuschenden Gegner, den ich so nicht kenne. Unser Sieg geht in Ordnung und hätte auch noch höher ausfallen können.“

Gespielt waren auf der Sander Höhe gerade einmal 50 Sekunden, da konnte SSV-Torwart Johannes Schmeer gerade noch so mit der Schuhspitze gegen Nikolaj Eckhardt klären.

Im direkten Gegenzug hatte Viktor Moskaltschuk freie Bahn, hämmerte den Ball aber in die Wolken. Konnte Schmeer sich gegen Cedric Dziabas noch auszeichnen, so musste er danach innerhaln von sieben Minuten drei Mal hinter sich greifen. Nach Foul von Jonas Kaczenski an Andreas Geisler verwertete Nikolaj Eckhardt (16.) den fälligen Strafstoß zum 0:1.

Sand versuchte das Blatt zu wenden, lief dabei in Anfängermanier ins offene Messer und wurde von Andreas Geisler (20., 23.) zwei Mal klassisch ausgekontert. Schmeer hatte da nicht den Hauch einer Abwehrchance.

Sand steckte nicht auf und hatte vor der Pause Chancens durch Steffen Klitsch (40.), Alexander Sommer (43.) und Daniel Wagner (44.. Doch sie passierten zwar Schlussmann Christoph Herbst, verfehlten aber jeweils knapp das Ziel.

Nach dem Seitenwechsel waren zehn Minuten gespielt, da hatten die Gäste den Dreier endgültig eingetütet. Dabei lief es nach immer ähnlichem Strickmuster ab: Sand im Vorwärtsgang, verlor leichtfertig den Ball und wurde ausgekontert. Erst nach Vorarbeit von Geisler durch Maximilian Werner (48.), dann düpierte Geisler (55.) zum dritten Mal die gesamte SSV-Abwehr und ließ Schmeer keine Chance. Sand dagegen versemmelt danach erneut beste Einschussmöglichkeiten, beziehungsweise verzweifelt an Keeper Herbst.

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