Verbandsliga: Mit Simon Bernhardt kam die Wende für den SSV beim KSV Hessen Kassel II

Sand nach 0:2 noch 3:2-Sieger

Mit ihm kam die Wende: Mit der Einwechslung des langen verletzen Simon Bernhardt (Mitte, hier ein Archivbild), kam Sand in die Erfolgsspur zurück. Foto: zih

Kassel. Mit einem blauen Auge davon kam der noch ungeschlagen an der Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga stehende SSV Sand bei den Junglöwen davon.

Denn die Elf von Trainer Peter Wefringhaus sah beim KSV Hessen Kassel II nach noch nicht einmal einer gespielten Stunde mit einem 0:2-Rückstand schon wie der sichere Verlierer aus, drehte dann aber doch noch den Spieß um und verbuchte mit 3:2 (0:1) die drei zur Disposition stehenden Punkte für sich.

Die Sander erwischten eigentlich einen Traumstart. Nach sechs Minuten ging ein Schuss von Daniel Wagner aber nur an den Pfosten. Ansonsten war der erste Abschnitt allerdings arm an Torchancen. Die Sander blieben am Drücker, die Junglöwen lauerten auf ihre Konterchancen. Die Zuschauer sahen ein ausgeglichenes Spiel und die Führung für die Gastgeber. Nach feiner Vorarbeit von Jan Erik Leinhos brachte Kevin Richter die Platzherren in Führung.

Sand ließ sich davon jedoch wenig beeindrucken, bevorzugte weiterhin den Vorwärtsgang, der Ausgleich wollte ihnen aber nicht gelingen. Und sie hatten auch Glück. Fast mit dem Pausenpfiff hätten die Platzherren ihren Vorsprung ausbauen können, was SSV-Schlussmann Mathias Opfermann mit einer Glanztat jedoch vereitelte.

Nach dem Seitenwechsel ließ Sand etwas die Zügel schleifen. Die Hausherren bekamen Oberwasser. Der bereits in der ersten Hälfte eingewechselte Incheol Choi ließ mit seinem Treffer (60.) zum 2:0 für die Junglöwen die Hoffnungen auf den dritten Saisonsieg wachsen. Danach hätte die Hirdes-Elf den Sack vorzeitig zumachen können, verpasste es aber das 3:0 nachzulegen. Das war auch ein Verdienst von Sands Keeper Opfermann, der Kopf und Kragen riskierend einen Schuss von Steven Rakk (66.) an die Querlatte lenkte.

Dann bewies SSV-Trainer Peter Wefringhaus ein glückliches Händchen. Nach wochenlanger Verletzungspause kam nämlich Simon Bernhardt erstmals in der SSV-Ersten wieder zum Einsatz, für ihn verließ Daniel Wagner das Feld. Plötzlich ging ein Ruck durch die Sander Reihen, die auch Wirkung zeigte. Eine Maßflanke von Adrian Ademi köpfte Kapitän Tobias Oliev (77.) zum Anschlusstreffer über die Linie.

Dann bewies Simon Bernhardt seine Jokerqualitäten. Nach feiner Vorarbeit von Robert Garwardt ließ er dem KSV-Schlussmann keine Abwehrchance, erzielte den 2:2-Gleichstand (82.).

Doch damit noch nicht genug. Als sich die Spieler beider Mannschaften und auch die Zuschauer schon auf ein Unentschieden einstellten, war Simon Bernhard erneut zur Stelle. Mustergültig servierte er den Ball in den Lauf von Steffen Klitsch (89.), der sich dafür mit dem Sander Treffer zum 3:2-Auswärtssieg bedankte. (zih)

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