Fußball-Verbandsliga: Auch Gegner Hünfeld darf sich keinen Ausrutscher erlauben

Sand steht unter Druck

Ball und Sieg im Blick: Steffen Bernhardt erzielte in der vergangenen Saison ein Tor gegen Hünfeld. Am Sonntag will der Sander Mittelfeldspieler wieder treffen. Foto:  Michl

Sand. Bei der Frage nach den Titelmitfavoriten der Fußball-Verbandsliga vor Saisonbeginn befanden sich als Antwort aller Vereinsverantwortlichen fast immer zwei Namen: Hünfelder FV und SSV Sand.

Wenn am Sonntag, 14.30 Uhr, auf der Sander Höhe diese beiden Mannschaft aufeinandertreffen, dann haben sie ihren Blick aber nicht Richtung Höherklassigkeit ausgerichtet, sondern entgegen allen Vorschusslorbeeren kämpfen sie darum, weiteren Abstand zur Abstiegszone zu gewinnen.

Sand als Zehnter hat zu den Fahrstuhlrängen nach unten gerade einmal ein Drei-Punkte-Polster, die Hünfelder als letztjähriger Tabellenzweiter sind mit lediglich zwei Zählern mehr unmittelbar vor den Hausherren von Trainer Peter Wefringhaus postiert.

Aufgrund dieser prekären Tabellensituation gibt es für Sand kein Wenn und Aber, Kapitän Alexander Sommer und seine Teamkameraden stehen in der Pflicht. So wie sie es beim vorjährigen Hünfelder Gastspiel am 2. November 2014 praktizierten, als man den jetzt von Dominik Weber trainierten Osthessen durch die Tore von Tobias Oliev, Steffen Bernhardt und Viktor Moskaltschuk mit 3:0 das Fell über die Ohren zog. Im Rückspiel revanchierten sich die Hünfelder dann aber mit einem 4:2-Erfolg.

Peter Wefringhaus: „Das wird für uns eine ganz schwere Aufgabe, denn ich schätze die Hünfelder weit stärker ein als es ihre aktuelle Tabellensituation widerspiegelt. Aber wir sitzen ja im selben Boot, stehen unter dem gleichen Erfolgsdruck. Wir müssen voll punkten.“ Das Konzept dafür sei ganz einfach. Man dürfe hinten nichts zuzulassen und vorne müsse man die Chancen konsequent verwerten.

Jonas Kaczenski dabei

Personell gibt es einen kleinen Lichtblick. Zwar fehlen verletzungsbedingt weiterhin Christian Kellermann und Marcel Wippel, dafür kann aber wieder Jonas Kaczenski auflaufen.

Fraglich dagegen ist, ob Johannes Schmeer wieder so weit fit ist, dass er das Tor hüten kann. (zih)

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