Sand und Weidenhausen trennen sich 1:1

Ab durch die Mitte: Der Weidenhäuser Torschütze David Dreyer kann sich gegen die Sander Robert Garwardt (links) und Christian Kellermann durchsetzen. Die Partie endete 1:1. Foto: Michl

Sand. Schwach präseniterte sich Fußball-Verbandsligist Sand in der ersten Halbzeit gegen Weidenhausen. Erst nach der Pause drehte der SSV auf und kam zum 1:1.

Im prestigeträchtigen Verfolgerduell der Fußball-Verbandsliga musste sich der SSV Sand auf der heimischen Höhe gegen den SV Adler Weidenhausen mit einem 1:1 (0:1) begnügen.

Natürlich war Platzherrentrainer Peter Wefringhaus über das Endergebnis nicht glücklich. „In der ersten Halbzeit hat meine Mannschaft Schlafwagenfußball gespielt. Nach der Pause konnte sie dann aber mit Einsatz, Kampf und Leidenschaft den Begriff Fußball richtig definieren.“

Sein Weidenhäuser Kollege Maikel Buchenau sah es ähnlich: „Im ersten Durchgang hat meine Elf klar die Akzente gesetzt und musste da den Chancen nach eigentlich schon den Dreier eintüten. Nach der Halbzeit mussten wir die Sander Dominanz anerkennen. Letztlich können wir aber mit dem Punktgewinn gut leben.“

Gespielt waren noch keine zwei Minuten, da hätten die Adler vom Hohen Meißner, bei denen Liga-Torschützenkönig Sören Gonnermann aus beruflichen Gründen fehlte, durch Tim Gonnermann in Führung gehen können. Doch sein Flachschuss verfehlter das Ziel knapp. Fast postwendend die einzige nennenswerte SSV-Möglichkeit vor der Pause durch Robert Garwardt, aber auch sein Kopfball zischt am Pfosten vorbei. Dann hat erneut Tim Gonnermann (13.) freie Bahn, verzweifelte jedoch an SSV-Schlussmann Johannes Schmeer.

Zehn Minuten später wurde Serdar Bayrak im Gästestrafraum „abgeräumt“, der fällige Strafstoßpfiff blieb aber aus. Die Adler-Pausenführung markiert David Dreyer (35.) mit dem Kopf nach einem Eckball.

Anscheinend muss es in der Sander Kabine eine Wefringhaus-Ansage gegeben haben. Denn nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Hausherren aus einem ganz anderen Holz geschnitzt. Allerdings haderten sie früh erneut mit dem Unparteiischen. Denn als der allein auf das Tor zustrebende Tobias Oliev von hinten von Patrick Jäger von den Beinen geholt wurde, blieb auch hier der „Elfer-Pfiff“ aus.

Sand blieb weiter am Drücker und drängte mit Macht auf den Ausgleich. Den ließ aber Weidenhausens Schlussmann Sascha Eisenhuth vorerst nicht zu. Mit jeweils einer Glanzparade drehte er Schüsse von Serdar Bayrak (67.), Steffen Bernhardt 68.), Jonas Kaczenski (76.) und Alexander Sommer (81.) um den Pfosten oder über die Querlatte.

Gegen den längst überfälligen Ausgleichstreffer von Tobias Oliev (79.) nach einem Lehrbuch-Musterpass von Serdar Bayrak war Eisenhuth aber machtlos. Bei diesem 1:1 blieb es dann.

von Reinhard Michl

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