Verbandsliga Nord

Sandershausen gegen Baunatal: Derby der Aufsteiger in der Verbandsliga

Durchgesetzt: Felix Bredow (rechts) mit drei Toren bester TSG-Schütze will auch gegen Baunatal treffen. Hier setzt er sich gegen die Kaufunger Tim Bode (links) und Cedric Dziabas durch. Foto: Pia Malmus

Kassel. Derby und Aufsteiger-Duell in der sechsten Liga! Mit der TSG Sandershausen und dem GSV Eintracht Baunatal treffen am zehnten Spieltag der Fußball-Verbandsliga die beiden amtierenden Meister der Kasseler Gruppenliga-Staffeln aufeinander.

Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr auf dem Sportplatz Heiligenröder Straße. Fünf spezielle Punkte zum Nachbarschaftsduell:

1. Die Serien: Die Eintracht verlor zwar zuletzt daheim gegen das bisherige Schlusslicht Schwalmstadt (1:2), ist aber auswärts in dieser Runde noch ungeschlagen. Sandershausen hat hingegen seit nunmehr 19 (!) Liga-Partien zu Hause nicht mehr verloren. Die letzte Heimniederlage gab es am 21. Mai 2017 (1:3 gegen Weidenhausen II).

2. Die Statistik: Die letzten Pflichtspielduelle gewann Sandershausen (3:0, 3:1). Baunatal entschied dafür das letzte Testspiel mit 6:1 klar für sich. Nachdem die Niestetaler zuvor viermal in Folge ungeschlagen geblieben waren und dabei zehn Punkte holten, gab es zuletzt in Neuhof (0:2) die dritte Saisonniederlage. Der GSV hat als Elfter einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge, Sandershausen (9.) vier.

3. Das Personal: Bei Sandershausen ist Marcel Grosse gelb-rot-gesperrt. Wieder fit und damit auch Startelf-Kandidaten sind Louis Behler und Felix Stengele.

Bei Baunatal muss Trainer Thomas Kraus weiter auf die Routiniers Christopher Löbel (Urlaub) und Sebastian Finke (Kreuzbandriss) verzichten. Florian Pusch hingegen ist wieder gesund und damit eine Alternative.

4. Die Stärken: „Baunatal hat gerade in der zentralen Achse von vorn nach hinten mit Niels Willer, Christopher Löbel und Alan Scott sehr gute, gestandene Spieler“, sagt TSG-Trainer Janusch über den Gegner. Und was macht die TSG stark? „Die Stärken von Sandershausen liegen in der Kompaktheit im Mittelfeld“, erläutert GSV-Innenverteidiger Alan Scott.

5. Die Ziele: „Wir dürfen uns nicht mehr mit dem Gegenspieler oder dem Schiedsrichter als mit dem Spiel befassen“, erklärt TSG-Trainer Friedhelm Janusch. „Wenn wir in Führung gegangen sind, haben wir auch gewonnen.“ Und was hat sich Baunatal vorgenommen? „Trotz der zwei Gegentore gegen Schwalmstadt haben wir bislang die wenigsten Treffer hinnehmen müssen“, führt Alan Scott aus. „Nun soll wieder die Null stehen.“

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