Fußball: Verbandsliga-Aufsteiger sichert nach 0:2-Rückstand noch ein Unentschieden gegen Junglöwen

2:2 – Schauenburg gibt nicht auf

Treffer zum 1:0: KSV-Neuzugang Rolf Sattorov (rechts) muss im Strafraum nur noch einschieben, Schauenburg-Torwart Daniel Hischemöller ist bereits geschlagen. Im Hintergrund kann Mario Huch nicht mehr eingreifen. Foto: Schachtschneider

Schauenburg. Die erste halbe Stunde gegen die Reserve des KSV Hessen Kassel ließ nichts Gutes erahnen für die Fußballer der SG Schauenburg. Doch nach dem Seitenwechsel drehten die Verbandsliga-Neulinge den 0:2-Pausenstand noch in ein 2:2, womit sich die Kasseler Gäste schlussendlich glücklich schätzen können.

Die Junglöwen begannen druckvoll und dominierten in der Anfangsphase die Schauenburger. Bereits nach drei Minuten fand René Ochs’ Pass hinter die Abwehrreihe Rolf Sattorov, der Torwart Daniel Hischemöller umkurvte und zum 1:0 einschob. Eine Minute später scheiterte Ochs nach einem langen Ball von Jens Wörner an Hischemöller.

Die Vereinigten kamen nach einer Viertelstunde erstmals gefährlich vor das KSV-Tor. Jan-Philip Schmidt setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch, blieb dann aber an Schlussmann Christoph Winterhagen hängen.

Als die Gastgeber mutiger wurden und besser in die Zweikämpfe kamen, erhöhte der KSV: Nach guter Vorarbeit von Nael Najjer hatte Taekhyun Lee im Zentrum leichtes Spiel, die 2:0-Führung zu markieren (37.). Kurz vor dem Pausenpfiff verfehlte Hendrik Bestmann das KSV-Tor nur knapp.

Nach der Halbzeit spielten die Gäste fahrig und wurden schnell bestraft. Einen Ballverlust der Kasseler in der Vorwärtsbewegung nutzte Bestmann, der aus fast 25 Metern abzog und zum 1:2-Anschlusstreffer traf (52.). Schauenburg kam minütlich besser ins Spiel, bei den Junglöwen lief dagegen nicht mehr viel zusammen. Erst klärte Wörner als letzter Mann vor Schmidt (63.), ehe dieser vier Minuten später zum Ausgleich traf. Die Torhüter Hischemöller und Winterhagen vereitelten in der Schlussphase noch einige Möglichkeiten, sodass es beim Unentschieden blieb.

„Nach dem 2:0 haben wir die schwächste Saisonleistung gezeigt. Wenn wir hier verlieren, dürfen wir uns nicht beschweren. Es wäre nicht mal unverdient gewesen“, analysierte KSV-Trainer Thorsten Hirdes die schwache Leistung seiner Elf. „Ich bin sehr zufrieden. Es war wichtig, dass wir uns auf die eigene Stärke besonnen haben“, meinte Schauenburgs Trainer Jurek Förster zum Punktgewinn.

Von Gregory Dauber

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