Verbandsliga: Junglöwen in sieben Minuten zum 3:0-Sieg 

Zweite Mannschaft des KSV zu schnell für Korbach

Grenzwertiger Zweikampf: KSV-Stürmer Rolf Sattorov (rechts) bekam einige Male die Härte der Korbacher Verteidiger zu spüren. Dennoch war er an allen Kasseler Treffern beteiligt. Foto: Koch

Kassel. Sieben Minuten auf höchstem Niveau reichten den Junglöwen zum Sieg: Fußball-Verbandsligist KSV Hessen Kassel II machte im Heimspiel gegen den TSV/FC Korbach kurzen Prozess und siegte 3:0 (3:0).

Bei noch vier ausstehenden Partien hat die KSV-Reserve es weiterhin selbst in der Hand, sich für die Aufstiegsrunde zur Hessenliga zu qualifizieren.

„Wir hätten schon etwas flüssiger spielen können. Dennoch war es ein ungefährdeter Sieg, mehr aber auch nicht“, analysierte KSV-Trainer Thorsten Hirdes das Spiel. Die Korbacher Gäste mussten beim Tabellenzweiten auf ihren besten Torschützen, Christoph Osterhold, verzichten. Nach einer Eckball-Stafette und einer verunglückten Direktabnahme von Marcel Bangert (14.) kam nicht mehr viel von Korbach.

Auf Seiten des KSV sorgte Tobias Bredow für die Initialzündung: Bredow schaffte es nach feinem Schnittstellen-Pass von Rolf Sattorov, den Ball mit der Fußspitze um Torwart Steven Schmelter herum zu spitzeln und aus spitzem Winkel das 1:0 zu markieren (17.).

Die Offensiv-Maschine der Kasseler kam nun richtig ins Rollen und Korbach hatte Mühe, bei diesem Tempo mitzuhalten. Zu schnell für seinen Gegenspieler war Sattorov nach 22 Minuten, sodass der Abwehrspieler den Stürmer nur mittels Foul stoppen konnte. Das Schiedsrichtergespann entschied auf Freistoß von der Strafraumkante – eine eindeutig falsche, wenn auch folgenlose Entscheidung. Beim Foul war Sattorov bereits klar in den Strafraum des Gegners eingedrungen, es hätte Elfmeter für Kassel geben müssen. Folgenlos blieb die Fehlentscheidung deshalb, weil René Ochs den Freistoß direkt im Gästetor versenkte (22.). Gegen nun sichtlich konfuse Korbacher legten die Junglöwen schnell nach: Wieder war es Sattorov, der mit seinem Pass in die Tiefe eine weite Lücke in den Korbacher Abwehrverbund riss. Jens Wörner legte im Strafraum auf Oliver Scherer ab, der traf zum 3:0 (24.).

Direkt nach dem Seitenwechsel klatschte ein Distanzschuss von Jan Henrik Vogel an die Kasseler Latte (47.), später hätte der eingewechselte Taekhyun Lee das 4:0 erzielen müssen (73.). Eine Minute zuvor hatte KSV-Keeper Piotr Gorczyca Glück gehabt, für einen ungestümen Klärungsversuch außerhalb des Strafraums gegen Korbachs Vogel nur Gelb zu sehen.

„Der Gegner hat kaum etwas für das Spiel getan, insofern war es nach dem 3:0 zur Pause nicht leicht für uns“, meinte Trainer Hirdes. Sein Spieler Sattorov schlug in dieselbe Kerbe: „Wir wollten es am Ende vielleicht zu locker runterspielen und Korbach stand ziemlich tief.“

Am kommenden Sonntag steht für die KSV-Reserve das letzte Auswärtsspiel der Saison an. Gegner Eschwege ist die wohl härteste Prüfung für die Hirdes-Elf im Saisonendspurt.

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