Verbandsliga: Melsunger FV hat packendes Verfolgerduell gegen Lehnerz vor der Brust

Schock: Grunewald fehlt lange

Bereit für neue Tore: Melsungen kann wieder auf die Dienste von Carlos Michel (links) bauen, dem bislang vier Treffer in nur 429 Minuten gelangen. Foto: Hahn

Melsungen. Nach dem Spitzenspiel ist vor dem Verfolgerduell: Erneut bekommt es Fußball-Verbandsligist Melsunger FV mit einem starken Gegner aus Osthessen zu tun und möchte im Vergleich zum 1:2 in Steinbach nun gegen den TSV Lehnerz II punkten (So. 15 Uhr, Freundschaftsinsel).

„Lehnerz II ist wieder eine der spielstärksten Mannschaften der Liga. Die bisherigen Duelle waren warum auch immer sehr giftig“, erklärt MFV-Trainer Timo Rudolph. Mit positiven Ergebnissen für ihn und sein Team. Auswärts spielte Melsungen zweimal 1:1, gewann seine Heimspiele mit 1:0 (Tor: Mario Kilian) und 2:1 (Treffer von Nick Krug und Hendrik Schmidt). Kurios: Beim 1:0 sah Schmidt die Rote Karte, beim 2:1 erwischte es Kilian - jeweils in der Schlussminute.

„Unsere Konterstärke ist ein probates Mittel“, sieht Kilian einen möglichen Schlüssel zum Erfolg. In der Hoffnung, dass er nicht wie zuletzt bei fragwürdigen Abseitsentscheidungen zurückgepfiffen wird. An seiner Seite stürmt wieder Nick Krug (Kilian: „Ihm würde ich wieder ein Törchen gönnen. Er muss nur seine gute Trainingsleistung ins Spiel übertragen.“) und Carlos Michel. Der Jungsspund, der eine tolle Entwicklung genommen hat, kehrt ebenso zurück wie Marvin Haas, der nächste Senkrechtstarter. Das ist wichtig, denn im Vergleich zum Hit in Steinbach fallen drei Mann aus.

Heftig hat Christoph Grunewald erwischt: Beim Mittelfeldmotor besteht der Verdacht auf Innenbandriss, die Hinrunde ist wohl gelaufen. Auch der formstarke Kevin Hermansa fällt höchstwahrscheinlich wegen Rückenbeschwerden am Sonntag aus. Zudem weilt Routinier Sebastian Stöhr im Urlaub. Bei Tobias Frommann hat sich indes ein Muskelfaserriss bestätigt. Konsequenz: Gerrit Kellner, Christian Riemenschneider oder Luca Miedl rücken aus der Reserve auf.

Personalsorgen plagen auch Marco Lohsse, den Erfolgscoach der Osthessen. Denn Kapitän Dennis Sorg wird in dieser Saison eher nicht mehr spielen. Verdacht auf Kreuzbandriss plus Knorpelschaden lautet die niederschmetternde Diagnose für den 27-Jährigen, der sich in einer Partie der dritten Mannschaft (Kreisliga A Fulda/Rhön) verletzte, wo er unnötigerweise ausgeholfen hatte.

Von Sebastian Schmidt

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