Verbandsliga: Schritt in richtige Richtung

Verdientes Remis bei den Junglöwen

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Besorgte die FCS-Führung: Patrick Herpe (l.), der hier von Marvin Feldmann (KSC Hessen Kassel II) angegriffen wird.

Kassel. Mit einem leistungsgerechten 1:1 trennten sich der KSV Hessen Kassel II und der 1. FC Schwalmstadt im Kellerduell der Fußball-Verbandsliga. „Es war ein Schritt in die richtige Richtung“, fasste Schwalmstadts Co-Trainer Alexej Möller den beherzten Auftritt seines personell noch immer gebeutelten Teams zusammen.

Mit taktischer Disziplin verdiente sich der Gast den Zähler. Dem Regionalliga-Nachwuchs wurde das Mittelfeld überlassen, dann die Räume eng gemacht und mit hoher Laufintensität sowie entschlossenem Zweikampfverhalten der Angriffsmotor der Junglöwen ins Stocken gebracht. Nach vorne setzte die Hauer-Elf auf Konter. Einer davon führte auch zum Führungstreffer: Kevin Kutzner, der für den gesperrten Steven Preuß die Kapitänsbinde trug, setzte sich auf der linken Seite mit einer Energieleistung durch, spielte den Ball an den an der Strafraumkante postierten Patrick Herpe und der zirkelte den Ball unhaltbar in den Torwinkel (21.).

Die Platzherren blieben optisch überlegen, hatten aber nur eine herausgespielte Chance durch den Heber auf die Latte des ehemaligen Schwalmstädters Rolf Sattorov. Der zeichnete zwei Minuten vor dem Seitenwechsel für den Ausgleich verantwortlich. Kassels einzige Spitze erzielte mit dem Außenrist von der Torauslinie am verdutzten Torhüter Sacir Nococevic vorbei das 1:1.

Mehr Druck durch Jäckel

„Wir hatten vor der Pause mehr Spielanteile, nach der Pause hatte dann Schwalmstadt einige gute Möglichkeiten“, fasste Kassels Trainer Thorsten Hirdes den Spielverlauf zusammen. Für mehr Offensivdrang des FCS sorgte der eingewechselte Benedikt Jäckel, der den mit Rückenproblemen ausgeschiedenen Andre Karl ersetzte. Zweimal hatte der wiedergenesene Neuzugang den Führungstreffer auf dem Fuß. Einmal scheiterte er am gut regierendem Torhüter Piotr Gorczyca, bei seiner Direktabnahme aus halbrechter Position zielte er einen Meter am Tor vorbei. Zudem vergaben noch Herpe und der unermüdliche Sefa Cetinkaya in aussichtsreicher Position.

„Wir haben eine gute Teamleistung abgeliefert, aufgrund der Chancen nach der Pause hätte ich mir einen Dreier gewünscht“, trauerte Schwalmstadts Trainer Harald Hauer dem durchaus möglich dritten Saison etwas nach. Was aber seine Zufriedenheit über eine kompakte Mannschaftsleistung nicht schmälerte. • Schwalmstadt: Nicocevic - Kutzner, F. Seck, Gerstung, Dietz - Brandner, Lutz - Cetinkaya, Herpe, Wolf (77. Schwalm) - Karl (46. Jäckel). SR: Ochs (Gemünden/W.). Tore: 0:1 Patrick Herpe (21.), 1:1 Rolf Sottorov (43.). Zuschauer: 90.

Von Uwe Fritz-Stuhlmann

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