Ob mit kurzen Nocken oder langen Stollen, Dörnberg ist in Hünfeld Außenseiter

Schuhe für jeden Untergrund

Gut vorbereitet: Dörnbergs Spieler werden sowohl Schuhe für Naturrasen als auch Kunstrasen mitnehmen. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Mit dem 3:2-Heimerfolg zum Rückrundenauftakt der Fußball-Verbandsliga gegen den Mitaufsteiger Kaufungen konnte der FSV Dörnberg sein Konto auf die bis zur Winterpause angestrebten 23 Punkte aufstocken. Nun kann der FSV in seinem letzten Spiel vor der Winterpause am Sonntag (14.30 Uhr) beim Hünfelder SV seine Ausbeute gar noch aufstocken. Da Hünfeld auch über einen Kunstrasenplatz verfügt, ist die Austragung der Partie nicht gefährdet. Der FSV ist darauf vorbereitet und wird sowohl Schuhe für den Naturrasen als auch Kunstrasen mitbringen. Dafür wird FSV-Trainer Dirk Lotzgeselle sorgen, der schon unangenehme Erfahrungen mit falschem Schuhwerk sammelte: „In der Vergangenheit hatten wir uns zu dieser Jahreszeit auf ein Spiel auf Kunstrasen eingestellt und mussten dann auf Naturrasen spielen.“

Auch mit dem passenden Schuhwerk sieht Lotzgeselle seine Mannschaft in der Rolle des klaren Außenseiters, denn Hünfeld ist seit neun Spielen ungeschlagen und kam zuletzt zu einem klaren 4:0-Erfolg über Hessen Kassel II: „Da müssen wir schon ein ganz dickes Brett bohren. Hünfeld wird uns auf keinen Fall unterschätzen. Die wissen aus der 3:5-Niederlage im Hinspiel, wie unangenehm wir zu spielen sind.“

Nach den zuletzt erfolgreichen Spielen können die Habichtswalder diese schwere Aufgabe ohne Druck angehen und praktisch nur positiv überraschen.

In den vergangenen Verbandsliga-Spielzeiten gab es für den FSV bei den Osthessen nichts zu holen. Wie bereits gegen Kaufungen muss Lotzgeselle bei der Besetzung der Innenverteidigerpositionen improvisieren. Der in der Vorwoche spielende Fabio Welker wird diesmal ausfallen und bei dem weiterhin stark angeschlagenen Serhat Bingül will er kein unnötiges Risiko eingehen. Zudem stehen Fabian Mannewitz und Philipp Schnegelsberg nicht zur Verfügung. Besser sieht es im Mittelfeld und im Angriff aus, wo Pascal Kemper zuletzt seine Saisontreffer 13 und 14 markierte. (zmw)

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