Schwab fordert ein anderes Gesicht

Verbandsliga: FCS im Kellerduell gegen Bad Soden

Andre Karl

Ziegenhain. Sie haben keine 48 Stunden Zeit. Keine zwei Tage, um eine hohe Niederlage bei einem vermeintlichen Gegner auf Augenhöhe zu verdauen.

Das eint die Fußballer des 1. FC Schwalmstadt mit denen der SG Bad Soden, die sich im Kellerduell der Verbandsliga messen. „Wir müssen ein ganz anderes Gesicht zeigen. Wir waren zu offen, löchrig, kamen nicht in die Zweikämpfe“, sagt Marco Schwab mit Blick auf die blamable Vorstellung beim 1:5 bei Lehnerz II. Dabei hatte der Trainer sein Team im Vergleich zur passablen Leistung in Hünfeld (0:0) lediglich auf zwei Positionen verändert und Dennis Huber sowie Mehmet Omerovic eine Chance in der Startelf gegeben.

Nun plant Schwab mit einem kaum veränderten Kader. Zurück kommt Brian Mitchell, der im Angriff ebenso eine Alternative darstellt wie Andre Karl. Der Coach lobt den Mittelstürmer als besonders trainingsfleißig  – das können derzeit nicht alle Schwalmstädter von sich behaupten. Kevin Kutzner, der zuletzt nur eingewechselt wurde, drängt zurück auf seine Position als Linksverteidiger. Fraglich ist der Einsatz von Jan-Philipp Trümner, der wegen Achillessehnenbeschwerden ausgewechselt werden musste.

An den letzten Vergleich mit den Sprudelkickern denken die Schwälmer ungern zurück. Auf Kunstrasen in Treysa unterlag der FCS 1:3. Dabei glänzte Tim Mulfinger als Doppel-Torschütze, ist im Sommer als Spielertrainer zu Kreisoberligist SG Kressenbach/Ulmbach gewechselt.

Zehn weitere Spieler verließen Bad Soden, 13 kamen zusammen mit Kelvin King, der zuletzt Hessenligist Rot-Weiß Darmstadt coachte. Zu beachten sind vor allem Daniele Fiorentino und Marco di Maria, die vom Hessenliga-Meister SC Hessen Dreieich kamen. Fiorentino schnupperte bei Kickers Offenbach 2005/2006 sogar Zweitliga-Luft. Zusammen haben der 33-Jährige (6 Tore) und Di Maria (9) mehr getroffen als alle Schwalmstädter (13). (sbs) Foto: privat

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