Fußball-Verbandsliga: KSV Hessen Kassel II verliert Spitzenspiel mit 2:4

Schwälmer übernehmen Spitze

Es ging zur Sache: Hier fliegt Kassels Tobias Bredow (links) beim Zweikampf mit Schwalmstadts Peter Liebermann durch die Luft. Foto: Hahn

Treysa. Jetzt hat es auch die Junglöwen erwischt: Im neunten Spiel unter der Regie von Trainer Thorsten Hirdes unterlag der KSV Hessen Kassel II mit 2:4 (2:2) beim 1. FC Schwalmstadt. Durch den Sieg im Hit sind die Schwälmer neuer Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga.

„Schwalmstadt hat das über die kämpferische Schiene am Ende gut gelöst und den Sieg mehr gewollt. Wir haben hingegen in der Defensive in den entscheidenden Situation nicht gut genug gearbeitet“, analysierte Coach Hirdes nach der Niederlage an alter Wirkungsstätte.

In den ersten Minuten schienen die Gäste Probleme mit dem Untergrund auf Kunstrasen in Treysa zu haben. Das bestrafte Ex-Löwe Sefa Cetinkaya, der vor wenigen Wochen noch für den KSV Baunatal II kickte. Der 22-Jährige köpfte nach einem öffnenden Pass von Jan-Henrik Wolf und Maßflanke von Matthias Lutz ein (6.). Die Antwort der Kasseler ließ nicht lange auf sich warten. Murat Osmanoglu verwandelte einen Handelfmeter sicher (12.).

Fortan entwickelte sich ein Spiel mit Derbycharakter. Trotz spielerischer Vorteile für den KSV mit dem nächsten Treffer für Schwalmstadt. Ricardo Seck tankte sich nach rechts durch, flankte und fand mit Cetinkaya einen würdigen Abnehmer zum 2:1 (21.). Kein Problem für die Junglöwen. Denn Taekhyun Lee stand nach einem Freistoß von Rene Ochs blank und nickte locker zum 2:2 ein (38.).

Statt den psychologischen Vorteil auszunutzen, ließ sich der KSV nach der Pause mehr und mehr den Schneid abkaufen. Symbolfigur des FCS: Steven Preuß, der Zweikämpfe gewann, seine Kollegen stets antrieb und zwei Treffer landete. Erst in bester Mittelstürmermanier aus der Drehung zum 3:2 (79.), dann mit Glück, weil sein Schuss zum Leidwesen seiner ehemaligen Mitspieler abgefälscht ins Tor kullerte (85.). • FCS: Nikocevic - Liebermann, Lerch, F. Seck, Lutz - Preuß, Gerstung - R. Seck (86. Ide), Wolf (76. Huber), Cetinkaya - Lindenthal (89. Rieck). KSV II: Winterhagen - Najjer, Mobarak, Schumann, Bredow - Osmanoglu, Wörner - Dawid, Ochs, Lee (85. Schüler) - Sattorov. SR: Kliebe (Hessisch Lichtenau). - Z: 200. Tore: 1:0 Cetinkaya (6.), 1:1 Osmanoglu (12., HE), 2:1 Cetinkaya (21.), 2:2 Lee (38.), 3:2 Preuß (79.), 4:2 Preuß (85.).

Von Sebastian Schmidt

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