Verbandsliga: Schwalmstadt verliert letztes Spiel vor der Winterpause 1:2 beim KSV II

Schweigert-Elf kalt erwischt

Torjäger im Duell: Rolf Sattorov (links), spielte einst für Schwalmstadt und ist nun beim KSV Hessen Kassel. Sein Schwälmer Gegner Sefa Cetinkaya war auch schon für die Kasseler aktiv. Foto: Fischer

Kassel. Mit einer Niederlage verabschiedete sich der 1. FC Schwalmstadt in die Winterpause der Fußball-Verbandsliga. Bei der Reserve des KSV Hessen Kassel verlor der FCS das Verfolgerduell 1:2 (0:1).

Denkbar schlecht begann die Partie für den Hessenliga-Absteiger. Der erfahrene René Ochs in Reihen des KSV brauchte nur 32 Sekunden, um die Gastgeber in Führung zu bringen. Der Ex-Schwalmstädter Rolf Sattorov hatte den Ball zuvor gut behauptet und dann geschickt abgelegt. Die Gäste kamen in der ersten Halbzeit auf dem nassen und dadurch schnellen Kunstrasen überhaupt nicht ins Spiel. Die Junglöwen agierten kombinationsstark, viele Pressing-Versuche der Schwalmstädter endeten erfolglos. „Wir haben dem Gegner in der ersten Hälfte zu viel Platz gelassen, unser eigentlicher Plan wurde nicht beherzigt“, äußerte sich FCS-Trainer Hans Schweigert.

Nach 25 Minuten musste sich der FCS bei Sacir Nikocevic bedanken, nicht noch höher in Rückstand geraten zu sein. Innerhalb von drei Minuten hielt der Torwart seine Farben mit Paraden gegen Alexander Schüler (23., 24.) und Ochs (25.) gleich mehrfach im Spiel. Auch gegen Sattorov hielt Nikocevic seinen Kasten sauber: Erst parierte er einen Schuss aus dem Spiel (40.), dann wehrte er einen Foulelfmeter von dem Angreifer ab, der zuvor von Jan-Philipp Trümner gefoult worden war (42.).

Nach der Pause bot der FCS ein anderes Bild. Ricardo Seck scheiterte zweimal hintereinander an KSV-Rückhalt Piotr Gorczyca. Beide Mannschaften spielten nun mit offenem Visier. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau kam dann die nächste kalte Dusche für Schwalmstadt: Jens Wörner setzte im Schwälmer Strafraum Ochs in Szene, der den Ball technisch höchst anspruchsvoll an Taekhyun Lee weiterleitete. Aus spitzem Winkel traf der Koreaner zur 2:0-Führung (60.).

Wenig später streifte ein feiner Freistoß von Sefa Cetinkaya nur die Latte (62.), dann aber köpfte er eine Flanke von Leon Lindenthal zum 1:2-Anschluss ins Kasseler Tor (64.). Schwalmstadts Kevin Kutzner hatte nach einem Tritt gegen Nael Najjer großes Glück keinen Platzverweis zu kassieren, zu gefährlichen Torschüssen kamen die Gäste in der Schlussphase nicht mehr. „Die zweite Hälfte war kämpferisch gut, auch wenn wir manchmal zu kopflos gespielt haben“, resümierte FCS-Trainer Schweigert. • FCS: Nikocevic – Trümner, Lerch, F. Seck, Lutz – Gerstung (75. Ide) – Cetinkaya, Meier, Kutzner, Lindenthal – R. Seck. SR: Dücker (Nüsttal) - Z: 50 Tore: 1:0 Ochs (1.), 2:0 Lee (60.), 2:1 Cetinkaya (64.). Besonderes Vorkommnis: Nikocevic hält Foulelfmeter von Sattorov (KSV, 42.).

Von Gregory Dauber

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