Verbandsliga: Schwalmstadt bleibt Tabellendritter – Meisterschaftsentscheidung wurde nach 0:0 vertagt

Schweigert-Elf trotzt SVS Remis ab

Sacir

Steinbach. Die Fußballer des 1. FC Schwalmstadt bleiben nach dem 0:0 im Hit bei Spitzenreiter SV Steinbach Dritter in der Verbandsliga. Da Rivale KSV Hessen Kassel II bei der SV 07 Eschwege nicht über ein 1:1 hinaus kam, liegt die Regionalliga-Reserve drei Spieltage vor Schluss weiter einen Punkt vorn.

„Das war eine geschlossen starke Mannschaftsleistung. Wir hatten insgesamt sogar die besseren Chancen“, lobte FCS-Coach Hans Schweigert sein Team, das nebenbei die vorzeitige Meisterschaft des SVS verhinderte. Daran beteiligt auch Jannis Lerch, der sich nach einer Fußverletzung aus dem Pokalendspiel gegen den FC Körle (2:0) drei Tage zuvor durchbiss. An seiner Seite wussten die Brüder Fabian und Ricardo Seck sowie Kevin Kutzner in der Viererabwehrkette zu überzeugen. Immer dann, wenn die Hausherren sich in der intensiv geführten Partie einmal durchspielten, bekam einer aus diesem Quartett noch den Fuß dazwischen.

Auf der Gegenseite hätte es Serkan Erdem für den FCS richten können. Der Mittelstürmer wurde in Szene gesetzt, behauptete sich gegen seinen Gegenspieler, bekam beim Abschluss jedoch keinen Druck hinter den Ball (24.). Damit war er in bester Gesellschaft, denn Kapitän Steven Preuß fand in Steinbachs Schlussmann Marco Motzkus ebenfalls seinen Meister (23.).

Noch stärker trumpfte dessen Pendant auf: Sacir Nikocevic. Schwalmstadts Nummer eins fing sämtliche Flanken der Hausherren, die sich stark bei ruhenden Bällen präsentierten, sicher ab. Und war zur Stelle, als Julian Rohde einen Freistoß platziert aufs Tor gebracht hatte (75.). Das gab den Gästen Mut, eine Schlussoffensive zu starten.

Jannis Lerch hatte das per Kopfball nach einer Ecke belohnen können, konnte über Rückhalt Motzkus nicht überwinden (78.). Das gleiche Schicksal ereilte Leon Lindenthal. Der eingewechselte Torjäger nahm das Leder aus kurzer Distanz direkt und zwang die Nummer eins zu einer Glanztat. „Echt schade, dass sich die Jungs nicht belohnt haben. Sie hatten sich gut auf den Gegner eingestellt und haben alles gegeben“, sagte Schweigert. • Schwalmstadt: Nikocevic - R. Seck, Lerch, F. Seck, Kutzner - Cetinkaya, Preuß, Gerstung, Lutz (76. Huber), Wolf - Erdem (62. Lindenthal). SR: Lübberstedt (Neuhof). Z: 250. (sbs)

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