Verbandsliga: 1. FC Schwalmstadt hat die Hessenliga-Reserve aus Lehnerz zu Gast

Schweigert moniert Spielplan

Befindet sich in glänzender Form: Schwalmstadts Freistoßspezialist Jan Henrik Wolf. Foto: nh

Schwalmstadt. Weiterhin in der Rolle des Jägers befindet sich Fußball-Verbandsligist 1. FC Schwalmstadt vor dem Heimspiel am Samstag (15 Uhr) gegen den TSV Lehnerz II. Der KSV Hessen Kassel II (siehe Artikel oben rechts) hat einen Punkt Vorsprung vor der Mannschaft von Trainer Hans Schweigert.

Um den Relegationsplatz noch zu erreichen, ist der FCS also auf einen Ausrutscher der Konkurrenz angewiesen. „Deswegen finde ich es äußerst unglücklich, dass der KSV schon am Freitag gegen Melsungen spielen kann. Das ist für mich wettbewerbsverzerrend“, sagt der FCS-Coach. Die Schwälmer treten hingegen erst am Samstag an und Bayern-Fan Schweigert verpasst so das Bundesliga-Finale. „Das ist nicht so schlimm. Wir sind eh schon Meister. Mit Schwalmstadt habe ich aber noch Ziele“, sagt er.

Für den TSV Lehnerz II ist die Saison hingegen gelaufen. Trotz einer ziemlich unkonstanten Serie wurde frühzeitig der Klassenverbleib gefeiert. „Schwalmstadt hat eine starke Mannschaft, die nicht zufällig da oben steht. Die Hessenliga hat das Team schon weitergebracht“, lobt Lehnerz-Coach Marco Lohsse, der vor allem auf Mittelstürmer Marek Weber (22 Saisontore) baut. Allerdings werden ihm wohl am Samstag einige Spieler fehlen, weil die Hessenliga-Mannschaft zeitgleich das letzte Heimspiel austrägt.

Wiedersehen mit Wolf

Lohsse freut sich auf das Wiedersehen mit dem in bestechender Form befindlichen Jan Henrik Wolf, der früher in Lehnerz spielte. „Bei unserer ersten Mannschaft bekam er nicht viel Spielzeit. In Schwalmstadt hat er eine fantastische Entwicklung durchgemacht. Vor seinen Freistößen mit dem linken Fuß müssen wir uns in Acht nehmen“, warnt der frühere Torjäger.

Und hat eine zweite positive Zusammenkunft vor sich. „Ich schätze Marco sehr“, erklärt Schweigert, der am Samstag auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Ebenfalls als spielstark schätzt er die Osthessen ein. „Sie haben eine Mannschaft, die sich oft unter Wert verkauft hat“, findet der Schwälmer Übungsleiter. (dts)

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