Verbandsliga: Schwalmstadt gegen arg gebeutelte Hünfelder

Schweigert und die vier Fragezeichen

Ob er wieder angreifen kann? Schwalmstadts Kevin Kutzner (r.), hier im Archivbild gegen den Fliedener Andre Leibold zu sehen. Foto: Kasiewicz/nh

Treysa. Es hätte ein Spitzenspiel zweier Ex-Hessenligisten sein können: Am Samstag (14.30 Uhr, Kunstrasenplatz Treysa) erwartet der Drittplatzierte 1. FC Schwalmstadt den Hünfelder SV, der vor der Serie als Meisterschaftsfavorit der Fußball-Verbandsliga galt und auch im Hinspiel mit 3:1 gewann. Als Tabellenzehnter sind die Osthessen nun allerdings eine der größten Enttäuschungen der Serie.

„Sie kommen nicht in die Spur, so wie sie das gern hätten. Dennoch ist Hünfeld in allen Mannschaftsteilen stark besetzt“, weiß FCS-Coach Hans Schweigert. Die Misere ist unter anderem an argen Personalsorgen auszumachen, die eine 1:4-Niederlage im Derby gegen Neuhof und ein 2:2 gegen Rothwesten zuletzt zur Folge hatten. Dabei setzte sich Spielertrainer Dominik Weber selbst auf die Bank und ist nun froh, dass er Steffen Witzel und Oliver Krenzer wieder an Bord hat. „Wenn wir einen Punkt mitnehmen könnten, wäre das ein super Ergebnis“, nimmt Weber die Außenseiterrolle an.

Das ist Hans Schweigert durchaus recht. „Wir wollen offensiven Fußball spielen, den Takt vorgeben und auch dadurch dominieren, dass wir dem Gegner die Räume zustellen“, sagt der FCS-Coach, der eine Partie zweier angriffslustiger Teams erwartet. Und seine Mannschaft weiter voll auf Kunstrasen trainieren lässt, weil eine Woche später gegen Rothwesten das dritte Heimspiel in Folge in Treysa steigt.

Das erste davon war vor zwei Wochen mit 3:2 gegen Bad Hersfeld an den FCS gegangen, weil Leon Lindenthal in der Nachspielzeit getroffen hatte. Der A-Jugend-Stürmer ist nun aber eines von vier Fragezeichen, das Schweigert bis Samstag lösen muss. Denn Lindenthal leidet unter Magen-Darm-Beschwerden. Ebenso angeschlagen sind Serkan Erdem (Achillessehnenschmerzen), Kevin Kutzner und Jannis Lerch (beide erkrankt).

Was nicht zwingend heißt, dass die Jungspunde Leon Hakaj und Jan Niklas Brandner, die vor 14 Tagen debütierten, automatisch in die Startelf gespült werden. „Sie müssen sich erst noch ihre Sporen verdienen“, erklärt Schweigert, der somit den Konkurrenzkampf anheizt. Wohlwissend, dass seine Einwechselspieler durchaus das entscheidende Pfund sein könnten, um das verhinderte Spitzenspiel für sein Team maßgebend beeinflussen zu können. (sbs)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.