Fußball-Verbandsliga: Schwalmstadt gegen Baunatal wohl wieder mit Viererkette

Den Schwung mitnehmen

Unter vier Augen: Schwalmstadts Trainer Christoph Keim (links) und Kapitän Jannis Lerch hoffen nach drei Remis auf einen Dreier gegen Eintracht Baunatal. Foto: Hahn

ziegenhain. Optimismus ist angesagt. Wenn am Samstag (15.30 Uhr, Stadion am Fünftenweg) der 1. FC Schwalmstadt den GSV Eintracht Baunatal empfängt, soll endlich der Knoten platzen. „Schon gegen Rothwesten, Kassel und Weidenhausen wäre ein Sieg drin gewesen. Wir haben zuletzt gute Spiele gemacht, und wir sind auf einem guten Weg“, sagt Schwalmstadts Kapitän Jannis Lerch.

Vor allem das 1:1 gegen Weidenhausen am vergangenen Wochenende habe die positive Grundstimmung in der Mannschaft weiter verstärkt, weiß Lerch, der zusammen mit seinem Trainer noch einen weiteren Grund für die zuletzt starke Leistung sieht: „Die Umstellung von der Dreier- auf die Viererkette war für uns sinnvoll. Die Zehnerposition und die beiden Sechser haben wichtige Impulse gesetzt“, sagt der 23-jährige Innenverteidiger.

Den Schwung von Weidenhausen mitnehmen will auch Christoph Keim. „Die drei Unentschieden reichen einfach nicht. Wir wollen mehr. Und wir wollen die Punkte natürlich vor allem gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten wie Baunatal holen“, gibt sich Schwalmstadts Trainer kämpferisch. Dabei wird Keim voraussichtlich wieder eine Viererkette auflaufen lassen. „Die Jungs haben das gut gemacht, aber wir wollen besonnen bleiben, uns keinen Stress machen, aber nicht aus den Augen verlieren, dass es mit dem Sieg höchste Eisenbahn ist“, gibt er die Marschrichtung vor.

Lindenthal einzige Spitze

Leon Lindenthal wird dabei voraussichtlich wieder die Rolle als einzige Spitze im 4:2:3:1-System übernehmen, während Schwalmstadts Top-Torschütze Patrick Herpe (bisher sieben Treffer) erneut die Rolle des Zehners zugedacht ist. Verletzungsbedingt nicht mit im Aufgebot stehen wird voraussichtlich Steven Preuß.

Dabei muss sich der 1. FCS durchaus auf einen Abstiegskrimi einstellen, in dem der GSV Eintracht Baunatal sich nicht mit einer Statistenrolle zufrieden geben will. „Ich schätze Schwalmstadt als spielstarke Mannschaft, aber wir brauchen die drei Punkte dringend, um aus der Abstiegszone herauszukommen“, sagt Baunatals Trainer Manfred Katluhn, der wie die Gastgeber auf einen weitgehend kompletten Kader zurückgreifen kann, in den wohl auch Offensivkraft Florian Pusch zurückkehren wird. Ob Schwalmstadt mit Dreier- oder voraussichtlich mit Viererkette spielt, sei kein Problem: „Wir sind da flexibel“, sagt Katluhn. (sol)

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