Interimslösung mit Iberhysaj und Seck

Rücktritt: Serrano kein Coach mehr beim FC Schwalmstadt

+
Kein Trainer mehr: Schwalmstadts bisheriger Coach Carlos Serrano.

Ziegenhain. Das ist ein echter Hammer: Carlos Serrano ist nicht mehr Trainer des 1. FC Schwalmstadt. Der 54-Jährige trat am Freitagabend zurück.

Co-Trainer Kujtim Iberhysaj und der Sportliche Leiter Karlo Seck fungieren im Derby der Fußball-Verbandsliga am Sonntag beim Melsunger FV (15 Uhr, Freundschaftsinsel) als Interimslösung.

„Der Zeitpunkt ist natürlich blöd. Es ist aber keine dreckige Wäsche gewaschen worden, sondern hat einfach nicht gepasst“, bestätigten Seck und FCS-Präsident Heinrich Gringel auf Anfrage. Serrano war indes bislang nicht zu erreichen.

Was ist passiert? Offensichtlich gab es schon länger Unstimmigkeiten zwischen Teilen der Mannschaft und Serrano in den Punkten Taktik, Personalführung und Trainingsinhalte. Mit der Konsequenz, dass der Coach nach einer Sitzung seinen Posten zur Verfügung stellte.

„Jetzt ist die Mannschaft in der Pflicht. Und wir lassen uns Zeit bei der Suche nach einem Nachfolger“, erklärte Gringel. Bitter zudem für die Schwälmer: Jannis Lerch (krank), Adonis Kaquri (verletzt) und André Meier (verhindert) werden im Derby in Melsungen nicht auflaufen.

Kurios: Da Serrano mit dem FCS zum Auftakt gegen Eschwege (3:0) und zuvor im Pokal gegen Kirchberg/Lohne (8:7 nach Elfmeterschießen) gewonnen hatte, verlässt er die Schwälmer nach nur sechs Wochen Zusammenarbeit ungeschlagen.

 

Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der HNA am Montag.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.