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So viele heimische Fußball-Herbstmeister wie noch nie

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Von: Horst Schmidt

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Erfolgreiche Junglöwen: Hier bejubeln Taehun Kim (14) und Ilias El Hammiri einen der drei Treffer ihrer Mannschaft in der Gruppenliga-Begegnung beim TSV Wolfsanger.
Erfolgreiche Junglöwen: Hier bejubeln Taehun Kim (14) und Ilias El Hammiri einen der drei Treffer ihrer Mannschaft in der Gruppenliga-Begegnung beim TSV Wolfsanger. © Andreas Fischer

Nun also doch noch. Nach dem 2:1-Erfolg der SG Klei./Hun./Doh. im Nachholspiel der Gruppenliga (Gruppe 2) gegen den Tuspo Grebenstein darf sich auch der KSV Hessen Kassel II Herbstmeister nennen. Und sorgt dafür, dass es gefühlt so viele heimische Fußball-Teams wie noch nie gibt, die sich den inoffiziellen Titel sicherten. Wir stellen alle Mannschaften, denen dieser Erfolg gelang, von der Verbandsliga abwärts vor.

CSC 03 Kassel

Nach einer unwiderstehlichen Hinrunde von 16 Spielen ohne Niederlage steht in der Verbandsliga der CSC 03 Kassel um Trainer Lothar Alexi vorn und ließ dabei Mannschaften wie den SV Weidenhausen, OSC Vellmar und die SG Bad Soden knapp hinter sich. Das Team gewann zwölfmal und spielte viermal Unentschieden, bei einer stabilen Abwehr mussten die Rothosen ganze zwölf Gegentreffer hinnehmen, das Torverhältnis lautet 40:12. Bester Torschütze war Allrounder David Simoneit mit acht Treffern.

Eintracht Baunatal

Auch Eintracht Baunatal in der Gruppenliga 1 darf sich Herbstmeister nennen. Die Mannschaft um Trainer-Oldie Friedhelm Janusch kam ungeschlagen durch die 16 Begegnungen, dabei gelangen dem Team 14 Siege, zweimal teilten die Großenritter mit ihrem Gegner die Punkte. Wie dem CSC 03 gelangen den Stürmern um Torjäger Abdullah Al Omari 40 Treffer, allerdings ließ Torhüter Maik De Coster nur neun Gegentore zu. Al Omari selbst gelangen 16 Treffer. In der Rückrunde gilt es den TSV Wabern als einzigen Verfolger auf Distanz zu halten.

KSV Hessen Kassel II

Wie erwähnt hat es jetzt auch der KSV Hessen II geschafft. Das Team um Trainer Christian Andrecht hatte Niemand so richtig auf dem Zettel. „Wir benötigen Zeit, um mit der neuformierten Mannschaft mithalten zu können“, prophezeite der Trainer bescheiden zu Saisonbeginn. Recht sollte er behalten. Seit dem sechsten Spieltag hat das Team zehnmal gewonnen und spielte dabei siebenmal zu Null. Mitkonkurrenten um den Aufstieg sind FSV Wolfhagen, Tuspo Grebenstein und Klei./Hu./Doh.

AFC Kassel

In der Kreisoberliga hat sich ein Dreikampf zwischen Spitzenreiter AFC Kassel, Tuspo Rengershausen und Fortuna Kassel entwickelt. Der AFC um Trainer Dirk Bohne hat noch kein Spiel verloren. In 17 Begegnungen gewann die Mannschaft 14 Mal und spielte dreimal unentschieden. Das Trio an der Tabellenspitze ist lediglich durch einen Punkt getrennt.

SG Schauenburg

Mit einem deutlichen Vorsprung von acht Punkten vor Verfolger SV Espenau sollte in der Kreisoberliga Hofgeismar/Wolfhagen der SG Schauenburg von Coach Alan Scott der Titel und damit verbunden der Aufstieg in die Gruppenliga kaum noch zu nehmen sein. Die SG hat allen Grund zweimal zu feiern, schließlich gelang es der zweiten Mannschaft in der Kreisliga A ebenfalls, sich nach der Hinrunde an die Spitze der Liga zu setzen.

A- und B-Ligen

Ebenfalls Herbstmeister wurden: Kreisliga A1: SG Escherode/Uschlag; Kreisliga A2: Eintr. Vellmar; Kreisliga B1: SG Landwehrhagen/Benterode II; Kreisliga B2: SV Eritrea; Kreisliga B3: Germania Kassel. (Horst Schmidt)

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