Fußball-Verbandsliga: Vellmar II unterliegt nach frühem Gegentor gegen Fulda 0:5

0:1 sorgt für Diskussion

Am Rande des Erlaubten: Vellmars Andreas Wenzek (links) liefert sich hier ein heißes Laufduell mit Dennis Müller. Foto: Fischer

Vellmar Eine Überraschung war die 0:5 (0:2)-Pleite gegen den Klassenprimus nicht. Allerdings haderten die Verbandsliga-Fußballer des OSC Vellmar II nach dem Schlusspfiff mit den Umständen, die zur Pleite gegen den souveränen Spitzenreiter Borussia Fulda geführt hatten.

Bereits in der zweiten Minute geriet Vellmar unglücklich in Rückstand: Karim Djebbi passte zurück zu Torwart Swen Meier, der – bedrängt von einem Widersacher – den Ball aufnehmen musste. Der folgende indirekte Freistoß der Borussen führte zu einer Ecke. Diese verwertete Jonathan Müller mit Unterstützung seines Teamkameraden Matija Poredski. Danach reklamierten die Vellmarer. Aus ihrer Sicht war das Leder noch nicht über der Torlinie gewesen. „Wir hatten uns nicht viel ausgerechnet, doch so ein Rückstand deprimiert nur“, erklärte OSC-Trainer Rainer Rethemeier.

Ansari vergibt Chance

Jonathan Müller besorgte auch das 2:0 für Fulda (19.). Diesmal traf er nach einem Eckball per Kopf. Ansonsten hielt Vellmar gut dagegen und machte dem Tabellenführer das Siegen schwer. Jubin Farhad Ansari hatte in der achten Minute sogar die große Chance zum zwischenzeitlichen Ausgleich, doch sein Drehschuss rauschte weit über das Gehäuse. Kurz nach dem Wechsel fehlten dem frisch eingewechselten Pascal Kemper nur wenige Schritte, um vor Borussia-Keeper Tobias Wolf am Ball zu sein.

Nachdem Vellmars Innenverteidiger Djebbi in der 74. Minute Rot wegen einer Notbremse an Alexander Reith gesehen hatte, verwan-delte Marcel Trägler den fälligen Strafstoß zum 3:0. Reiths vehementes Fordern des Platzverweises wurde indes nicht geahndet.

In Unterzahl machte der OSC seine Sache ordentlich, doch Fulda nutzte nun die sich bietenden Räume. Daniel Schirmer vollendete einen Konter über Dennis Müller (77.) und Marius Müller traf mit dem Schlusspfiff sehenswert zum 5:0-Endstand von der Strafraumkante. „Es war klar, dass wir spielerisch nicht mithalten können. Ich war aber sehr zufrieden mit der Einstellung meiner Mannschaft“, fand Rethemeier noch lobende Worte für den leidenschaftlichen Kampf seiner Elf.

Von Gregory Dauber

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