Verbandsliga: Mengsberg in Eschwege vor schwerer Aufgabe

Spannung hoch halten

Alternative für das Mittelfeld: Mengsbergs Marcel Reitz. Foto: Hahn

Mengsberg. „Wir hätten sehr sehr gern gespielt“, bedauert Martin Kubitschko den Spielausfall des heimischen Fußball-Verbandsligisten gegen Borussia Fulda. Denn, so der Sportliche Leiter des TSV Mengsberg, die Mannschaft sei „so richtig heiß“ auf den Tabellenführer gewesen. Nun gilt es, die Spannung hoch zu halten, denn Auswärtsgegner SV 07 Eschwege (Sa. 16 Uhr, Rasenplatz an der Torwiese) ist auch nicht von schlechten Eltern.

Und hat als Tabellenvierter sogar noch den Relegationsplatz zum Aufstieg in die Hessenliga im Visier. Genau dieses Ziel war der Grund, in der Winterpause personell hochkarätig nach zu legen. Mit Abwehrspieler Simon Huhn nämlich, ein 19-jähriges Talent, das in Flieden schon Hessenligaerfahrung sammelte. Und Mittelfeldstratege Jan Kaufmann, der vom KSV Baunatal zurück kehrte, wo es der 24-Jährige bereits auf 14 Regionalliga-Einsätze brachte. Beide haben unter den Fittichen des neuen Trainers Piet Schönberg (von Oberligist RW Erfurt II), der Friedhelm Janusch ablöste, prompt eingeschlagen.

Die Folge: Eschwege feierte nach der Winterpause drei Siege in Folge, ehe erst Borussia Fulda (0:3) den Verfolger stoppte. Was nichts daran ändert, dass dieser weiterhin vielversprechend im Aufstiegsrennen vertreten ist. Daher aber ein Sieg gegen Mengsberg Pflicht ist, um am TSV Lehnerz II (3.) sowie den Hünfelder SV dranzubleiben.

Martin Kubitschko weiß um die Klasse des Gegners: „Die gehen ein Höllentempo.“ Besonders der Ex-Singliser Daniel Wagner, den der Aufsteiger im Hinspiel (2:3) nicht in den Griff bekam. Also heißt es, „die Räume eng machen und dabei nicht zu tief zu stehen.“ Und wie in Hünfeld blitzschnell auf Angriff umzuschalten, um Nadelstiche setzen zu können.

Dazu wird Trainer Mario Selzer personell immerhin aus dem Vollen schöpfen können, was er zum rotieren nutzt. Anwärter auf einen Platz in der Stammelf sind Rene Dingel, Marcel Reitz, Alexej Möller und Gökhan Fidan. Im Tor löst turnusgemäß Sacir Nikosevic Tobias Girschikofsky ab. Und wird wohl reichlich Gelegenheit haben, sich auszuzeichnen. (ohm)

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