Fußball-Verbandsliga: Meister Fulda am Sonntag im Dörnberger Bergstadion

Spitzenreiter Paroli bieten

Muss sich auf Schwerstarbeit einstellen: Dörnbergs Verteidiger Jan Kleinschmidt. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Nur noch vier Spiele verbleiben dem FSV Dörnberg, den Abstieg aus der Fußball-Verbandsliga nach 13-jähriger Zugehörigkeit abzuwenden. Im vorletzten Heimspiel der Saison im Bergstadion wartet allerdings am Sonntag (15 Uhr) mit dem SC Borussia Fulda der dickste Brocken. Während der FSV als Vorletzter mit sechs Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz mit dem Rücken zur Wand steht, stehen die vom ehemaligen Eintracht Frankfurt-Spieler Oliver Bunzenthal trainierten Osthessen bereits als Meister fest und schafften den Durchmarsch von der Gruppenliga in die Hessenliga.

„Auch wenn unsere Chancen schlecht stehen, werden wir wie in jedem anderen Spiel wieder alles geben“, will FSV-Trainer Bernd Hüter das Optimum aus der schwierigen Ausgangslage herausholen.

Das Spiel wird er jedoch wieder mit einem Minikader angehen müssen: „Ich bin froh, wenn ich elf Spieler zusammenbekomme.“

In der Vorwoche gelang mit einem Aufgebot von zwölf Spielern immerhin ein torloses Remis in Rothwesten. Dabei feierten Innenverteidiger Jan Kleinschmidt und der defensive Mittelfeldspieler Martin Kimnach ihr Comeback. Auch wenn der eine Punkt aufgrund der Siege der Mitkonkurrenten im Abstiegskampf zu wenig war, zeigte sich Hüter mit der Leistung und der Einstellung seiner Spieler sehr zufrieden. Den widrigen Umständen zum Trotz, will der FSV gerade auf eigenem Platz alles daransetzen, dem Favoriten ein Bein zu stellen.

Dass eine Überraschung nicht völlig ausgeschlossen ist, zeigt der nur knappe 1:0-Borussen-Heimsieg über Willingen. Damit ein besseres Ergebnis gelingt, muss die FSV-Defensive besonders auf Fuldas Torjäger Marcel Trägler und Daniel Schirmer, die zusammen fast 30 Tore erzielt haben, achten.

Im Hinspiel kassierte Dörnberg eine 1:4-Niederlage. (zmw)

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