1:2 – Verbandsligist bietet Spitzenreiter Fulda lange die Stirn

BC Sport unterliegt spät

Gab in Fulda den Libero: Sammy Ghebramlak (rechts), hier gegen den Willinger Max Ullbrich. Archivfoto: zmp

Fulda. Die Verbandsliga-Fußballer des BC Sport Kassel hielten bei Tabellenführer Borussia Fulda sehr gut mit, mussten sich am Ende aber mit 1:2 (0:0) geschlagen geben.

Die Domstädter machten von Beginn an mehr Druck, doch die Gäste standen in der Defensive stabil und ließen in der ersten Halbzeit kaum Chancen zu. Wenn es welche gab, wie durch Nikola Milankovic und dreimal durch Matija Poredski, war der Kasseler Schlussmann Antonia Rega zur Stelle. Hinzu kamen zahllose Ecken, aus denen die Borussia kein Kapital schlug. „Wenn man beim Spitzenreiter spielt, muss man versuchen, taktisch das Beste dagegenzustellen“, meinte BC-Trainer Wolfgang Zientek, der Sammy Ghebramlak als Libero hinter der Viererkette auflaufen ließ. Bei Kassel ging nach vorn kaum etwas. „Es war ein richtig schweres Spiel. Die Kasseler haben Beton angerührt“, sagte Fuldas Co-Trainer Daniel Freidhof.

Nach knapp einer Stunde schien der Knoten bei den Fuldaern geplatzt. Nach Zuspiel von Sasa Dimitrijevic schob Mark Jaksch ins lange Eck zur Führung ein. Sieben Minuten später fiel aus dem Nichts der Ausgleich. Alex Reith verlor im Mittelfeld den Ball, Kassel konterte. Der kurz zuvor eingewechselte Ismet Yegül spielte den Ball in den Sechzehner und Karim Kouay drückte ihn mit der Brust ins Tor.

Fulda blieb danach am Drücker: Einen Freistoß von Marcel Trägler aus 22 Metern lenkte Rega noch an den Pfosten (71.), wenig später war der Kasseler Schlussmann aber machtlos. Das 2:1 fiel nach einer schönen Aktion von Außenverteidiger Cino Schwab. Trägler bekam den Ball und hämmerte ihn ins lange Eck. Vedran Jerkovic hätte noch erhöhen können (82.), doch sein Kopfball ging knapp am Kasten vorbei.

Während die Osthessen ungeschlagen bleiben, trugen die Sportianer als 13. bereits 13 Auswärtsspiele aus, liefen aber nur fünfmal auf eigenem Platz auf. (zgk)

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