Derby auf Sander Höhe

SSV Sand empfängt am Samstag den FSV Dörnberg

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Ball und Gegner abgeschirmt: Tobias Oliev (links) ist mit Sand seit sechs Spielen ungeschlagen.

Derbystimmung am Samstag, 16 Uhr, auf der Sander Höhe. Denn da stehen sich im Punktekampf der Fußball-Verbandsliga die beiden Kreisrivalen SSV Sand und FSV Dörnberg gegenüber.

Unabhängig vom Tabellenstand sind solche lokalen und prestigeträchtigen Duelle kickersportlich immer das Salz in der Suppe und gleichen oft auch einer Wundertüte voller Überraschungen.

Doch diesmal scheinen im Vorfeld die Karten klar verteilt zu sein: zu Gunsten der Gastgeber von Trainer Michael Heimrich. Seine auf Tabellenrang fünf postierte Elf will sich weiter der Tabellenspitze nähern, die, bei einer weniger absolvierten Partie, lediglich vier Zähler entfernt ist. 

Die Szene in den Reihen der Dörnberger unter ihrem neuen Coach Ralf Wetzstein dagegen wird vom Schein der roten Laterne erhellt, wobei sich ihr Rückstand zum rettenden Ufer auf neun Punkte summiert. 

Seit Michael Heimrich auf dem SSV-Cheftrainerstuhl sitzt, läuft es beim letztjährigen Liga-Vizemeister wieder richtig rund, wurde noch keines der sechs Spiele unter seiner Ägide verloren (vier Siege, zwei Remis). Die Dörnberger dagegen warten seit dem 19. August (2:1 gegen Willingen) nicht nur weiter auf die volle Ernte, sondern konnten in der laufenden Runde auswärts noch keine einzige Partie gewinnen.

Michael Heimrich spricht die Favoritenbürde seines Teams nicht in Abrede, warnt jedoch davor, dass es für Sand eine Pflichtaufgabe so im Vorübergehen werden wird. 

Noch allzu gut in Erinnerung haben die Sander nämlich das Heimspiel der vergangenen Saison am 11. April, wo es gegen die als Kellerkind angereisten und kämpferisch über sich hinauswachsenden Dörnbergern durch den Treffer von Daniel Wagner mit Ach und Krach nur zu einem 1:0-Erfolg reichte. Wagner wird verletzungsbedingt diesmal nicht im SSV-Kader stehen.

Große Personalsorgen

FSV-Fußballchef Matthias Thomsen sieht sein Team in der klaren Außenseiterrolle, „wobei wir aber nicht nach Sand fahren, um dort die Punkte freiwillig abzuliefern. Wir werden uns so teuer wie möglich verkaufen und wollen schon etwas reißen.“

Welche Formation die Kastanien aus dem Feuer holen soll, entscheidet sich erst am Spieltag. Denn Dörnberg fehlen nicht nur die drei gesperrten Rotsünder Timo Dauber, Andreas Schulze und Serhat Bingül, sondern verletzungsbedingt wird auch Stürmer Pascal Kemper nicht auflaufen können. Wie SSV-Pressesprecher Jörn Bochmann mitteilt, hat Sand keine so großen personellen Sorgen. „Mit Ausnahme von Torwart Johannes Schmeer, der am vergangenen Wochenende Rot sah, sind alle Mann an Bord.“

• HNA Bonus-Card-Inhaber zahlen bei den Verbandsliga-Heimspielen des SSV ab sofort einen Euro weniger Eintritt.

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