4:0-Erfolg gegen Hessen Kassel II

Überraschend Zweiter: Sand spielt um Aufstieg in Hessenliga

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Vorbereiter und Vollstrecker: Der Sander Pascal Itter (links), hier gegen Tim Bode und Jerome Rapp, erzielte beim 4:0-Sieg gegen den KSV Hessen Kassel II nicht nur zwei Tore, sondern bereitete die beiden weiteren Treffer auch vor

Sand. Fußball-Verbandsligist SSV Sand spielt um Aufstieg in die Hessenliga. Wie im vergangenen Jahr wird der SSV als Tabellenzweiter der Nord-Gruppe an der Aufstiegsrunde teilnehmen.

Den Grundstein legten die Sander selbst: Als Schiedsrichter Dennis Meinhardt aus Fulda die Partie des SSV gegen den KSV Hessen Kassel II am späten Samstagnachmittag abpfiff, beklatschten die einheimischen Fans zwar den 4:0 (1:0)-Erfolg ihrer Mannschaften. Doch dann wurde es auf den Rängen still. Alle warteten auf die Endergebnisse aus Hünfeld (gegen Lehnerz II) und Schwalmstadt (gegen Johannesberg). Als diese von Stadionsprecher Frank Salzmann bekannt gegeben wurden, kannte der Jubel im Sander Lager keine Grenzen mehr, brachen alle Dämme, erklang immer wieder der Schlachtruf: „Hessenliga, wir kommen.“

Denn durch den eigenen Erfolg und der doppelten Schützenhilfe auf den beiden anderen Plätzen gab es für das Team von Trainer Perter Wefringhaus am letzten Saisonspieltag die Punktspielrunde doch noch ein Happy End. Die Sander machten in der Tabelle die entscheidenden zwei Plätze gut. Bis nächsten Sonntag stehen jetzt zwei Spiele in der Aufstiegsrunde an.

Starke Gäste

Gegen den bereits als Absteiger feststehenden KSV Hessen Kassel II, der nur mit einem Ersatzspieler angereist war, erarbeiteten sich die Sander zwar ein optisches Plus, fanden jedoch mehrfach nicht die zum Erfolg notwendige Lücke in der Gästeabwehr. So dauerte es bis zur 35. Spielminute, ehe SSV-Kapitän Tobias Oliev den Bann brach und die Platzherrenführung erzielte. Dabei präsentierte sich die Löwen-Zweite aber keineswegs wie ein Absteiger. Zwei Mal verhinderte Sands Torwart Johannes Schmeer glänzend schlimmeres.

Innerhalb von vier Minuten machten die Sander dann kurz nach der Pause durch Steffen Klitsch (48.) und Pascal Itter (52.) den Deckel drauf. Mit einer Ausnahme durch KSV-Kapitän Tobias Bredow (75.), der Keeper Schmeer prüfte, hätten die nun dominanten Hausherren den Chancen nach gegen die bei subtropischen Temperaturen nachlassenden Gäste ihr Torkonto erheblich aufstocken können. Doch nur noch Pascal Itter (84.) traf ins Schwarze.

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