Verbandsliga: Gerstung bringt 5:1 gegen Korbach per Doppelpack auf den Weg

FCS steht in der Aufstiegsrunde

Machte am letzten Spieltag seine ersten Verbandsliga-Tore: Jakob Gerstung. Foto: Hahn

Ziegenhain. Jetzt dürfen sie noch zweimal spielen: Die Fußballer des 1. FC Schwalmstadt nämlich, die sich nach dem 5:1 (2:1)-Sieg über den TSV/FC Korbach am letzten Spieltag in der Verbandsliga den zweiten Platz gesichert haben.

In der Aufstiegsrunde ist das Team von Trainer Hans Schweigert am Samstag (17 Uhr) bei RW Darmstadt (Zweiter  der Süd-Staffel) gefordert. Je nach Ausgang dieser Partie hat der FCS am 7. Juni (19.30 Uhr) oder am 11. Juni (17 Uhr) den FC Ederbergland zu Gast. Der FCE patzte zum Abschluss der Verbandsliga Mitte mit 0:4 gegen den VfB Gießen und verpasste so den direkten Aufstieg.

„Es fühlt sich schon komisch an, dass wir das geschafft haben. Alles, was jetzt kommt, ist wirklich Zugabe“, sagte Kapitän Steven Preuß. Und bestätigte zugleich, dass er und seine Kollegen vom Vorstand grünes Licht für eine mögliche Rückkehr in die Hessenliga bekommen hätten.

Die Ampel auf grün für einen Heimsieg gegen Korbach stellte ausgerechnet der Einzige aus der Startelf, der bis dahin noch ohne Saisontreffer geblieben war: Jakob Gerstung. Der 19-Jährige traf aus 20 Metern zum 1:0 in den Winkel (8.). Anschließend imitierte er zur Belustigung seiner Teamkollegen mit rudernden Armen einen fliegenden Vogel. „Das habe ich mal im Fernsehen gesehen und hatte so schon einmal in der A-Jugend gejubelt“, frohlockte der defensive Mittelfeldspieler. Und wusste, dass sein zweites Tor - eine abgerutschte Flanke aus 28 Metern - so haltbar wie glücklich war (20.).

Damit stimmte immerhin das Ergebnis, spielerisch hatten die Gastgeber reichlich Luft nach oben. Gleich mehrfach echauffierte sich Trainer Schweigert. Etwa zu Sefa Cetinkaya nach einem missglückten Pass: „Du kannst dem Jakob doch nicht so ein Holz hinlegen.“

Nicht zitierfähig war Schweigerts O-Ton, als Sacir Nikocevic nach einem weiten Freistoß von Jan Henrik Vogel unnötig aus seinem Kasten kam, so dass Christoph Osterhold artistisch auf 1:2 verkürzen konnte (45.). Das war’s allerdings von den Gästen. Die weiteren Höhepunkte brachte Ricardo Seck auf den Weg. Der pfeilschnelle Außenverteidiger legte das 3:1 für Leon Lindenthal (69.) und das 5:1 für Jan Henrik Wolf (84.) mustergültig auf. Dazwischen hatte Kevin Kutzer per Flachschuss getroffen (72.). Und tankte ebenfalls Selbstvertrauen für die beiden Aufstiegsspiele. • FCS: Nikocevic - R. Seck, Lerch, F. Seck, Kutzner - Gerstung - Wolf, Preuß, Lutz (58. Brauroth), Cetinkaya (70. März) - Lindenthal (82. Rieck). TSV/FC: Schmelter - Norayr, T. Will, Imöhl (78. Pohlmann), Kinzel - Bangert, Emde, Vogel, Leibfacher - Hardt, C. Osterhold. SR: Eberhardt (Edermünde). Z: 70. Tore: 1:0 Gerstung (8.), 2:0 Gerstung (20.), 2:1 C. Osterhold (45.), 3:1 Lindenthal (69.), 4:1 Kutzner (72.), 5:1 Wolf (84.).

Von Sebastian Schmidt

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