Steinbachs Coach vom SVA nicht begeistert

Steinbach. Der SVA Bad Hersfeld hat im Derby der Fußball-Verbandsliga beim SV Steinbach ein 1:1 ergattert. Wäre Fabian Kallées Tor in der Schlussminute nicht aberkannt worden, die Asbacher hätten sogar drei Punkte entführt.

Sein Treffer hätte das Spiel allerdings auf den Kopf gestellt. Kallée traf nach einem Freistoß, der Schiedsrichter hatte jedoch ein Handspiel gesehen.

Eine Niederlage hätten die Steinbacher auch nicht verdient gehabt. 80 Minuten rannten sie, angetrieben von Petr Paliatka, an. Doch besonders Petr Kvaca vergab selbst klarste Gelegenheiten. Die Gastgeber belohnten sich erst spät durch den Freistoßtreffer von Julian Rohde für ihren Kraftakt. Er traf aus 20 Metern flach ins linke Eck (78.).

Schuch ohne Mühe

Zuvor mussten die Steinbacher auf dem holprigen und tiefen B-Platz einem Rückstand hinterherlaufen, der aus ihrer Sicht sehr unglücklich zustande kam. Auf der Außenlinie ließ zunächst Sebastian Bott den Asbacher Lukas Müller-Siebert gewähren. Dann sahen in der Mitte Fabian Wiegand und Steffen Trabert gegen Kevin Kurz alt aus. Am Ende der Steinbacher Fehlerkette stand Sebastian Schuch. Er hatte keine Mühe, zum 0:1 einzuschieben (10.).

Der SVA kam der frühe Treffer sehr entgegen, denn die Markesic-Elf konnte sich fortan aufs Verteidigen beschränken. Als „ideenlos“ kanzelte Steinbachs Trainer Kalle Müller die Spielweise der Hersfelder ab und legte nach: „Wir waren 90 Minuten die bessere Mannschaft. Das sind zwei verlorene Punkte.“ (red)

Tore: 0:1 Sebastian Schuch (10.), 1:1 Julian Rohde (78.). Gelb-Rote Karte: Kvaca (Steinbach, 84.).

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