Verbandsliga: Schwalmstadt will seine Super-Serie weiter ausbauen – Meier rückt wieder in den Kader

Wer stoppt Sören Gonnermann?

Muss sich auch vor keinem Gonnermann verstecken: Schwalmstadts Stürmer Serkan Erdem (rechts) ist in Topform und lässt hier Willingens Aman Tesfu stehen. Ebenso wie Mitspieler Sefa Cetinkaya hat Erdem schon siebenmal getroffen. Foto: Hahn

Schwalmstadt. Es könnte schlechter laufen beim Fußball-Verbandsligisten 1. FC Schwalmstadt. Zuletzt gab es vier Siege in Folge mit mindestens drei erzielten Treffern. Am Sonntag kommen die Adler aus Weidenhausen nach Ziegenhain (15 Uhr).

Dann wollen die Schwalmstädter die Tabellenführung verteidigen. „Wir spielen auf Sieg“, sagt FCS-Trainer Hans Schweigert, der sich beeindruckt zeigt von der konditionellen Verfassung seiner Elf. Darauf wird es auch am Sonntag ankommen, denn mit Weidenhausen kommt ein kampfstarker Gegner, der allerdings nicht gerade als starke Auswärtsmannschaft gilt. „Das ist schon ein wenig kurios. Auswärts hat Weidenhausen noch kein Spiel gewonnen“, weiß Schweigert.

„Ich habe derzeit einfach zu viele Ausfälle. Dazu habe ich einige Spieler, die Schichtdienst haben und nicht immer einsatzbereit sind“, klagt Adler-Coach Marco Wehr. Vor der Saison übernahm er den langjährigen Verbandsligisten. Die Stärke der Wehr-Elf speist sich aus einem Spieler: Stürmer Sören Gonnermann. Der 26-Jährige ist zweifelsohne der beste Stürmer der Verbandsliga. Seine irre Torbilanz in fünf Jahren: 131 Spiele, 118 Tore! Allein in dieser Serie traf der kantige Angreifer zehnmal in zehn Spielen. An einen Wechsel zu einem höherklassigen Verein denkt der Stürmer aber nicht. „Fabian Seck und Jannis Lerch werden ihn im Verbund decken“, sagt Schweigert, wohlwissend, dass sein Team diesen Stürmer nicht über 90 Minuten gänzlich ausschalten kann.

Aber dafür ist die Qualität der FCS-Offensivreihe auch ziemlich hoch. Stürmer Serkan Erdem ist in absoluter Topform, traf gegen Schauenburg dreimal. Dazu wird Last-Minute-Neuzugang Sefa Cetinkaya immer besser. Auch Kapitän Steven Preuß spielt eine überragende Runde. Keine Frage, der erste Tabellenplatz muss nicht eine Momentaufnahme sein, auch wenn Schweigert abwiegelt: „Die Saison ist noch jung. Da Ziel einstelliger Tabellenplatz bleibt bestehen.“

Die Aussichten sind allerdings gut: Wird Weidenhausen geschlagen, warten danach Schlusslicht Baunatal II und Aufsteiger Bad Soden, bevor es im nächsten Heimspiel gegen den SV Steinbach zum Spitzenspiel kommen könnte. Zukunftsmusik. „Was zählt, sind drei Punkte“, so noch einmal Schweigert. Mittelfeldmotor Andre Meier wird dann im Kader zurückerwartet.

Von Daniel Schneider

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