Verbandsliga: Melsunger FV gastiert ohne Hoim bei Lehnerz II

Bis der Tank leer ist

Alexander

Lehnerz/Melsungen. Es geht wieder nach Osthessen: Nach der unglücklichen 1:3-Niederlage bei Spitzenreiter Borussia Fulda sind die Verbandsliga-Fußballer des Melsunger FV beim TSV Lehnerz II gefordert (So. 15 Uhr).

Das wird kaum leichter, denn der TSV II stellt Hessens zweitbeste Reserve. Nur Wehen-Wiesbaden II steht als Sechster der Hessenliga besser da. Das Besondere daran: „Lehnerz bekommt fast nie Verstärkung aus dem Hessenliga-Kader. Sie schaffen es immer wieder, gute junge Spieler zu formen“, lobt Timo Rudolph. Melsungens Spielertrainer kennt den Hauptgrund für die Konstanz in Lehnerz, weil er zusammen mit Sascha Beetz und TSV-Coach Marco Lohsse einst in Grünberg den Trainerschein machte. Auch jetzt ist die Lohsse-Elf bestens aus der Winterpause gekommen, gewann mit 7:0 gegen den OSC Vellmar II und 3:1 in Bad Hersfeld. Vier Treffer gingen dabei auf das Konto von Marek Weber. Der reifte früher in Jena in der Jugend-Bundesliga und führt die interne Torjägerliste mit elf Treffern an. Da können selbst die starken Melsunger Nick Krug (9) und Mario Kilian (8) nicht ganz mithalten.

Krug war dafür der entscheidende Mann beim 1:0 im Hinspiel. „Da war Feuer drin“, blickt Rudolph zurück und ist froh, diesen Eifer in dieser Woche im Training gesehen zu haben. „Die Jungs sind alle heiß und wollen sich beweisen“, sagt Rudolph, der selbst verletzt ebenso fehlt wie Martin Aschenbrenner und Ibrahim Zahirovic. Der Bosnier hatte sich im Test gegen den OSC Vellmar einen Innenbandriss zugezogen und soll kommende Woche ins Lauftraining einsteigen.

Möglich, dass die Melsunger mit der gleichen Startelf wie in Fulda beginnen. Dann würden Philipp Ruppert, Aykut Seker und einer der beiden A-Jugendlichen (Christian Riemenschneider und Carlos Michel) auf der Bank Platz nehmen. Und wohl auch zum Einsatz kommen. Erste Kandidaten für eine Auswechslung sind die fleißigen Außen Henrik Heinemann (rechts) und Alexander Raabe, die „Gas geben sollen, bis der Tank leer ist“ (Zitat Rudolph). Einzig Paul Hoim (berufliche Gründe) fällt daneben aus. (sbs) Foto: Kasiewicz

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