Tobias Oliev schießt Sand zum Sieg

Den Ball im Blick: Sands Torschütze vom Dienst, Tobias Oliev, rechtfertigte dieses Prädikat, indem er beim 2:0-Heimsieg gegen den Hünfelder FV beide spielentscheidenden Treffer erzielte. Foto: Michl

Der Torjäger des SSV trifft gegen den Hünfelder FC im Doppelpack

Sand. Einen weiteren kleinen Schritt, sich von der Abstiegszone in der Fußball-Verbandsliga abzusetzen, konnte der SSV Sand zurücklegen. Die Elf von Trainer Peter Wefringhaus gab auf der heimischen Höhe dem Hünfelder FV mit 2:0 (1:0) das Nachsehen und vergrößerte damit die Sorgenfalten bei den Gästen aus Osthessen.

Die Sander waren vom Anpfiff weg gut dabei und hatten nach gerade einmal 150 gespielten Sekunden schon die erste Riesenchance zur Führung. Doch den Freistoßhammer von Steffen Bräutigam klärte ein Hünfelder Abwehrbein für den schon geschlagenen Schlussmann Tim Gutberlet noch vor der Linie.

Die Hausherren blieben am Drücker und setzten klar die Akzente. Sie bissen sich jedoch vorerst ein um das andere Mal im Hünfelder Abwehrbollwerk fest. Pech hatte Viktor Moskaltschuk, denn sein Schuss zischte nur knapp über die Querlatte. Dann verzweifelte André Wicke (23.) mit einem Freistoß an Keeper Gutberlet.

Kurz vor dem Seitenwechsel gab es die erste nennenswerte Gästechance - dank Sander Vorarbeit. Eine verunglückte Kopfballabwehr fand den völlig freistehenden Robert Simon, der aber vermutlich so überrascht war, dass er dieses Geschenk nicht nutzen konnte.

Tor nach Traumpass

Als sich alle schon auf eine torlose erste Halbzeit einstellten, servierte Daniel Wagner Tobias Oliev (44.) einen Traumpass, den der SSV-Torjäger zum 1:0 verwertete.

Kurz nach dem Seitenwechsel hätte Kevin Krieger (52.) den Ausgleich machen müssen. Das aber verhinderte SSV-Schlussmann Mathias Opfermann mit einer Glanztat. Dann hätte Steffen Klitsch (53., 58., 62.) im Alleingang den Sack für Sand zumachen können, wobei er bei der ersten Topmöglichkeit regelwidrig von den Beinen geholt wurde. Doch der Strafstoßpfiff von Schiedsrichterin Rafalski blieb aus.

Im Schulterschluss mit Lukas Knigge bereitete dann aber Steffen Klitsch die Entscheidung vor. Er zirkelte den Ball exakt in den Lauf von Tobias Oliev (71.), der Schlussmann Gutberlet erneut keine Abwehrchance ließ und seine Farben mit 2:0 in Front brachte. 60 Sekunden später hätte Klitsch gar das 3:0 erzielen können, verfehlte jedoch denkbar knapp das Ziel.

Hünfeld steckte keineswegs auf, spielte Alles oder Nichts. Doch der krönende Abschluss wollte ihnen nicht gelingen, auch weil Robert Garwardt einen Schuss von Maurus Klüber von der Linie kratzte.

Von Reinhard Michl

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.