Verbandsliga: Torjäger an Kette legen

Mengsberg muss Stürmer Gonnermann stoppen

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Als Zweikämpfer gefordert: Mengsbergs René Dingel (rechts).

Mengsberg. Gerne erinnert sich der TSV Mengsberg an die Begegnung gegen den SV Adler Weidenhausen aus der Hinrunde. Bedeutete das 3:0 am dritten Spieltag für den Verbandsliga-Aufsteiger doch den ersten Saisonsieg. Dabei gelang Lars Berger mit einem Torwartabschlag sensationell die 1:0-Führung.

Von deutlich mehr Widerstand der Kicker vom Hohen Meißner ist jedoch auszugehen, wenn das Team vom Mengsberger Engelhain am Sonntag ab 15 Uhr in Weidenhausen zum Rückspiel antritt.

Im Hinspiel fehlte Sören Gonnermann. Und der Top-Torjäger der Adlerträger könnte den Unterschied ausmachen. Denn während beide Teams mit 32 Gegentoren gleichauf liegen, hat der TSV nur 21 Treffer bislang selbst erzielt, der SVW dagegen schon 37, darunter 15 Gonnermann-Tore. Die Gastgeber haben sich nach schwachem Start kontinuierlich gesteigert und besitzen mit 24 Punkten weiter gute Karten im Kampf um den Klassenerhalt. Und der ist auch wieder für die Elf um TSV-Kapitän René Dingel in Sichtweite gelangt. „Wir hätten gerne noch weiter gespielt“, erinnert TSV-Co-Trainer Mike Kleinmann an den Lauf seiner Elf vor der Winterpause, als aus den letzten fünf Spielen zehn der bislang 16 Punkte eingespielt wurden. Aufgrund der winterlichen Platzverhältnisse verlief die Vorbereitung auf die Restrunde durchwachsen. Dennoch sind alle Spieler heiß auf den Start der Punktspielrunde nach langer Pause, darunter auch die Zugänge Gökhan Fidan, Stefan Stehl und Sacir Nikocevic. „Wir wollen uns nun durchboxen und möglichst auch einen Zähler mitnehmen“, fordert Trainer Mario Selzer von seiner Elf.

Mit Dominik Hofesommer hat lediglich ein Akteur den Kader der Gastgeber in der Winterpause verlassen. Dafür verstärkt nun Patrick Jäger, vom FSK Vollmarshausen kommend, die Abwehr des Tabellenzehnten. Der erste Punktspieleinsatz des 1,90 Meter langen Innenverteidigers ist jedoch aufgrund einer Verletzung fraglich. „Wir gehen optimistisch in die Rückrunde und wollen unbedingt mit einem Dreier ins Jahr starten“, hofft SVW-Trainer Rafal Klajnszmit auf eine erfolgreiche Revanche. (zkv)

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