Fußball: Torlose Partie in Sand 

Verbandsliga: SSV muss sich gegen Hünfeld mit einem Remis begnügen 

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Vom Ball getrennt. Der Sander Florian Amert klärt gegen Sebastian Schuch. Rechts Andrè Wicke.

Sand. Den Start in die neue Punktspielrunde der Fußball-Verbandsliga hatte sich der SSV Sand vor heimischer Kulisse doch etwas anders vorgestellt.

Denn statt des erhofften Dreiers mussten sich die Hausherren von Trainer Peter Wefringhaus gegen den Hünfelder SV mit einem torlosen Remis begnügen.

Trotzdem war Wefringhaus mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden: „Spielerisch konnten wir noch nicht unser Bestes auf den Rasen bringen, vom Einsatz her stimmte aber die Leistung. Letztlich geht das Unentschieden in Ordnung.“

Sein Hünfelder Kollege Dominik Weber widersprach ihm nicht: „Es war eine von beiden Teams sehr intensiv geführte Partie, letztlich kann ich mit dem Punktgewinn leben.“

Im Duell der beiden vermeintlichen Titelmitfavoriten erspielten sich die Gäste aus Osthessen in den ersten 20 Minuten optisch ein leichtes Plus, ohne jedoch SSV-Torwart Johannes Schmeer in Verlegenheit bringen zu können. Danach nahmen die Sander mehr und mehr das Heft in die Hand, hätten den Chancen nach das Signal auf Grün stellen können. Tobias Oliev (27.) verfehlte das Ziel nur um Zentimeter, fünf Minuten verzweifelte er an Gästeschlussmann Sebastian Ernst. Dem dann das Glück zur Seite stand. Einen Freistoß von Steffen Bernhardt fälschte ein Hünfelder Abwehrbein an die Unterkante der Querlatte, von dort sprang das runde Spielgerät aber zurück ins Feld. Und kurz vor dem Pausenpfiff setzte Daniel Wagner schon zum Torjubel an, den jedoch Keeper Ernst mit einer Glanztat verstummen ließ.

Tolle Parade von Schmeer

Das Szenario nach dem Seitenwechsel glich dem des ersten Durchgangs. Hünfeld suchte mit viel Druck die Vorentscheidung. Die aber Schmeer mit Superreflexen im Doppelpack gegen Marek Weber eine Absage erteilte. Sand lauerte auf seine Kontermöglichkeiten, wobei dieses Rezept fast vom Erfolg gekrönt wurde. Daniel Wagner setzte sich im Sprint gegen zwei Abwehrspieler durch, düpierte mit einem Heber auch Schlussmann Ernst, doch der Ball zischte auch knapp über das Ziel.

Gelbe Karte für Belarbi

Acht Minuten später die gleiche Situation. Wagner blieb erneut Zweikampfsieger gegen zwei Hünfelder, wurde dann aber von Tarek Belarbi von den Beinen geholt, der dafür glimpflich davon kam, vom souveränen Unparteiischen Steffen Rabe aus Burgwald nur den gelben Karton gezeigt bekam.

Fast hätten die Sander, bei denen schon nach einer Viertelstunde Bastian Schäfer verletzt ausfiel, den Punkt verschenkt. Bei einem Hünfelder Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte verließen sich Schmeer und Garwardt jeweils auf den anderen, ehe Schmeer mit Glanztat den Ball noch entschärfen konnte.

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