Neuling in der Verbandsliga

TSG Sandershausen will sich schnell etablieren

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Sandershausens Trainer Friedehelm Janusch (Bildmitte) mit seinen Neuzugängen: (von links) Maximilian Wissling, Felix Stengele, Marcel Grosse und Marc Zuschlag.

Sandershausen. Bei der TSG Sandershausen ist eine neue Zeit angebrochen: Die Niestetaler stehen als Aufsteiger vor ihrer ersten Verbandsliga-Saison.

Bei der TSG Sandershausen ist eine neue Zeit angebrochen: War es bisher so, dass die Gruppenliga das Maß aller Dinge war, stehen die Niestetaler als Aufsteiger nun vor ihrer ersten Verbandsliga-Saison.

Und sie haben sich viel vorgenommen: „Nein Klassenerhalt ist kein Ziel, wir wollen von Beginn an ordentlich mitmischen“ sagt der erfahrene Erfolgscoach Friedhelm Janusch, der bei der TSG in seine vierte Saison geht.

Bestärkt wird der Trainer durch die Leistungen seines Teams in der vergangenen Spielzeit, aber auch durch Leistungen in den Vorbereitungsspielen. Waren die Ergebnisse bisher schon überragend, setzte das Team am Wochenende mit einem 2:1-Erfolg beim niedersächsischen Verbandsligisten SCW Göttingen noch einen drauf. Trotz der harten Trainingswochen legte das Janusch-Team nach einem 0:1-Pausenrückstand noch eine Schippe drauf und siegte am Ende durch zwei Treffer von Tobias Rühlmann verdient mit 2:1.

Gerhard Rühlmann, stellvertretender Abteilungsleiter will nicht gleich nach den Sternen greifen und sagt: „Wenn wir die Liga halten können und den einen oder anderen Zuschauer mehr an die Heiligenröderstraße locken können, sind wir als Verein hochzufrieden.“

Mit ihren Personalplanungen sind sie im Prinzip schnell durchgewesen und konnten die Spieler verpflichten die dem Team noch mal einen Schub verleihen können. Geachtet haben sie dabei auf Vielseitigkeit und Flexibilität.

Einen ausgesprochen guten Eindruck machte vor allem Marcel Grosse, für den die Liga schon einen großen Schritt bedeutet, spielte er doch bisher in der Kreisoberliga. Felix Stengele, zuletzt ein halbes Jahr in Australien, freut sich genauso auf die neue Spielzeit wie Rückkehrer Marc Zuschlag, der zuletzt für Gruppenligist Calden/Meimbressen am Ball war. Pech hatten sie mit der Verpflichtung eines zweiten Torhüters. Zunächst hatte Lukas Perzel, ehemals TSG Wattenbach zugesagt, doch nach drei Trainingseinheiten wurde ihm der Aufwand zu groß und er sprang wieder ab. Nun beginnt die Suche erneut. „Das wird verdammt schwer“, sagt Janusch. Andere Vereine können bezüglich der Torhüterposition ebenfalls ein Lied singen.

Bezüglich der Taktik will der Trainer aber nicht experimentieren sondern, es sieht danach aus, als habe er seine Formation und die Spielweise bereits fest im Hinterkopf.

Zum Auftakt in die neue Spielzeit starten die Niestetaler mit zwei Heimspielen. Zunächst stellt sich Ende Juli die hochgehandelte SG Johannesberg vor, bevor es am zweiten Spieltag zum Duell mit Mitaufsteiger Tuspo Grebenstein kommt.

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