Verbandsliga

TSV Mengsberg: Keine Räume für SV Adler Weidenhausen

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Wieder dabei: TSV-Angreifer Lukas Berneburg (vorn), der hier den Ball vor Sven Penzenstadler (Altenlotheim) abschirmt.

Mengsberg. Auch wenn beide zuletzt verloren haben, sind die Rollen klar verteilt, wenn Mengsberg am Sonntag (15 Uhr) in der Fußball-Verbandsliga Weidenhausen zu Gast hat.

Das Schlusslicht empfängt den Tabellenvierten, der zuletzt ebenso wie Mengsberg (0:4 gegen Eschwege) bei der 1:3-Niederlage gegen Kellerkind Petersberg leer ausging. „Schon deshalb sollten wir den Gegner nicht unterschätzen“, warnt SV-Spartenleiter Stefan Stederoth, der fordert, „auswärts mit mehr Überzeugung“ aufzutreten. „Wir müssen bereits fokussiert sein, wenn wir losfahren“, mahnt Stederoth, dessen Verein in Sören Gonnermann, der mit Zwillingsbruder Tim (verletzt) und dem älteren Bruder Jan beim SV spielt, den besten Torjäger der Liga (neun Tore) stellt.

Durchschnittlich alle 70 Minuten trifft der 28-Jährige. Ein Grund, ihn in Manndeckung zu nehmen? „Das macht keinen Sinn“, wiegelt TSV-Trainer Mario Selzer ab, denn Gonnermann agiere weitläufig: auf dem rechten und linken Flügel, auf der „Zehner“-Position und im Sturm. Vielmehr gelte es, wieder „kompakter und enger“ zu verteidigen als zuletzt - und eine andere Körpersprache zu zeigen. „In Eschwege haben wir dem Gegner zu große Räume gelassen, waren zu zögerlich, jeder hat für sich alleine agiert“, bemängelt der TSV-Trainer, der jedoch optimistisch ins fünfte Heimspiel geht, denn: „Zu Hause fühlen wir uns eine Ecke wohler.“

Einzig die angespannte Personalsituation bereite noch Kopfzerbrechen: Während Lukas Berneburg und Andrzej Fydrych ins Aufgebot zurückkehren, fällt Dardan Rama (Adduktoren) weiter aus. Ob Fabian Hett (Knie) auflaufen kann, sei noch fraglich. Definitiv fehlen Gero Schuchardt und Marcel Reitz (beide privat verhindert).

„Ich hoffe, dass ich 14 Mann zusammenbekomme“, sagt Selzer, der aber nicht klagen will: „Wir müssen uns einfach durchbeißen und wieder Spaß am Fußball haben.“ Das Positive: Die vergangenen drei Duelle gewann Mengsberg gegen die Elf aus dem Werra-Meißner-Kreis, davon zweimal zu null. Dabei erzielte TSV-Keeper Lars Berger im August 2014 ein legendäres Torwarttor am Engelhain. Und noch etwas sollte dem TSV Mut machen: In acht Partien haben die „Adler“ schon satte 20 Gegentore kassiert, also nur drei weniger als die Selzer-Elf. (zdc)

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