Sippel-Elf nun Sonntag in Grebenstein gefordert

TSV Wabern verliert gegen Thalau vor 1300 Zuschauern

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Voller Einsatz: Waberns Fabian Korell (links) im Duell mit Thalaus Burak Vardar. 

Wabern. Der TSV Wabern ist mit einer Niederlage in die Aufstiegsrunde zur Fußball-Verbandsliga gestartet. Vor großer Kulisse mit 1300 Zuschauern unterlag das Team von Trainer Kim Sippel mit 2:3 (2:2) gegen den FSV Thalau.

„Es war alles drin, was Relegation ausmacht. Wir haben alles rausgehen, hatten nur leider das Glück nicht auf unserer Seite“, sagte Sippel. Damit meinte der Coach gleich zwei mögliche Strafstöße, die Wabern verwehrt wurden. Bei einer Rettungstat von Verteidiger Daniel Zimmer bei einem Kopfball von Niklas Müller forderten die Reiherwälder Handspiel (50.). Zudem brachte Zimmer in der Nachspielzeit Dag im Strafraum zu Fall, doch Schiedsrichter Julius Martenstein entschied auf Freistoß nach einem Foulspiel zuvor an der Außenlinie. Die dritte strittige Aktion gegen den TSV war ein Foulspiel von Leon Koch in höchster Not gegen Martin Mühlberger, für das er mit der Gelben Karte gut bedient war (26.).

Traumstart und Traumtor für Wabern

Keine zwei Meinungen gibt es darüber, dass die Gastgeber den eindeutig besseren Start erwischten und frech aufspielten. Mit dem Lohn, dass Müller einen zweiten Ball eiskalt zum 1:0 in die Maschen drosch (9.). „Wir haben hypernervös begonnen. Dann sind wir auch spielerisch stärker geworden und waren der verdiente Sieger“, meinte Thalaus Coach Jörg Meinhardt. Dessen Team glich nach dem ersten Angriff durch Spielmacher Florian Storch aus, weil dessen Freistoß unter der Mauer durchrutschte und abgefälscht nach einer misslungenen Abwehraktion von Torwart Maximilian Korell zum 1:1 im Netz landete (15.).

Doch Wabern blieb am Ball und ging nach einem Traumtor erneut in Führung. Kapitän Florian Korell tanzte an der Mittellinie Munir Tekleyes aus, bediente seinen Bruder Fabian, der passte auf Müller, Hacke, wiederum Florian Korell, Flachschuss - Tor (25.). Nun wurde es ein offener Schlagabtausch. Technisch versiert auf und lautstark neben dem Platz. Der vierte Treffer der packenden Partie gelang den Gästen. Christoph Bohl tankte sich auf dem rechten Flügel durch und Denis Strom staubte aus kurzer Distanz ab (40.).

Sebastian Kress war überragend

Nach der Pause musste der TSV seinem hohen Tempo Tribut zollen. Und hatte abermals Pech, weil erst Florian Korell (67.) und dann Bruder Fabian (75.) angeschlagen vom Feld humpelte. Thalau riss auch deshalb das Zepter immer mehr an sich. Und schlug entscheidend zu. Nach einer Ecke von Tekleyes köpfte Thomas Weichlein zum 3:2 ein (82.). Dadurch haben die Osthessen um den überragenden Verteidiger Sebastian Kress nun den Aufstieg selbst in der Hand.

Wabern ist am Sonntag (16 Uhr) beim TuSpo Grebenstein gefordert und muss siegen, um noch eine Chance zu haben.

Wabern: M. Korell - Kördel, Löcke (85. Bergmann), Grünhäuser, Müller – Schluckebier – Mühlberger, Fa. Korell (77. Sperling), Fl. Korell (67. Kleinmann), Janowicz - Dag.

Thalau: Herber - Kress, Vardar, Zimmer – Weichlein, Tekleyes – C. Bohl (73. Salkovic), Storch, Koch (60. Fischer) – Strom, Müglich (88. M. Bohl).

SR: Martenstein (Cölbe). Z: 1300.

Tore: 1:0 Niklas Müller (9.), 1:1 Florian Storch (15.), 2:1 Florian Korell (25.), 2:2 Denis Strom (40.), 2:3 Thomas Weichlein (82.).

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