Verbandsliga: Schwalmstadts Mannschaft stellt sich gegen Schauenburg von selbst auf

Unterschätzen ist verboten

Ob er Schwalmstadt helfen kann? Sefa Cetinkaya (rechts, hier gegen Hünfelds Christoph Neidhardt) fehlt dem FCS zuletzt erkrankt. Foto: Hahn

Ziegenhain. Es gilt wieder im Ziegenhainer Herbert-Battenfeld-Stadion: Nach drei Heimspielen in Treysa sind die Fußballer des 1. FC Schwalmstadt in der Verbandsliga gegen die SG Schauenburg gefordert (Sa. 15.30 Uhr).

Und naturgemäß auch klarer Favorit, denn der Aufsteiger ist nie wirklich in der Klasse angekommen und droht nach bislang nur zehn Punkten aus 22 Partien direkt wieder in die Gruppenliga zu müssen. „Schauenburg kann gegen uns nur positiv überraschen. Unterschätzen werden wie sie aber sicher nicht“, sagte FCS-Coach Hans Schweigert.

Und liefert als gutes Beispiel das Hinspiel an, das der FCS mit 4:1 locker gewann. Als dreifacher Torschütze glänzte dabei Serkan Erdem, der mit insgesamt sieben Saisontreffern allerdings den eigenen Erwartungen weit hinterherhinkt. Auch, weil er immer wieder verletzt ist und wegen Achillessehnenbeschwerden einmal mehr passen muss.

Damit ist Erdem in prominenter Gesellschaft. Peter Liebermann (krank) und Dennis Huber (Urlaub) fallen neben den vielen Langzeitverletzten sicher aus. Auch Steven Usljebrka und Mehmet Omerovic (beide verletzt), die zuletzt in der Reserve zu gefallen wussten, fehlen. Möglich, dass sich der langjährige Leistungsträger Timo Brauroth beweisen darf, der der zweiten Mannschaft bereits sechsmal ausgeholfen hat, aus beruflichen Gründen aber nicht trainieren kann.

Auf der Gegenseite ist im Vergleich zum Hünfeld-Spiel (0:3) nur eine Veränderung zu erwarten. Winter-Neuzugang Eduardo Gutierrez kehrt nach überstandenem fiebrigen Infekt zurück in den Kader. „Wir haben uns nicht aufgegeben. Es gibt auch noch so viele unbekannte Variablen in der Liga, dass wir den Klassenerhalt noch schaffen können“, gibt Kapitän Alan Scott den Mutmacher. Und hofft auf Treffer von Kollege Jan-Philipp Schmidt, auf dessen Konto allein zehn der 21 Schauenburger Treffer gehen. (sbs)

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