Girschikofsky im Tor

1. FC Schwalmstadt im Kellerduell beim FSV Dörnberg gefordert

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Kujtim Iberhysaj

Dörnberg. „Das ist ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel“, macht Dörnbergs Dennis Dauber deutlich. „Wir müssen an unsere Grenzen gehen“, schlägt Trainer Atilla Güven, der den 1. FC Schwalmstadt auf das Kellerduell der Fußball-Verbandsliga beim FSV  vorbereitet (So. 15 Uhr), in die gleiche Kerbe.

Die Reise ins Bergstadion wird Güven allerdings nicht mitmachen. Denn der 35-Jährige feiert am Samstag seine Hochzeit und geht direkt in Flitterwochen. Somit verpasst er neben dem Vergleich des Tabellenvorletzten mit dem Schlusslicht auch die Partien gegen Britannia Eichenzell (3. Oktober) und beim SV Steinbach (6. Oktober). Die Verantwortung in diesen Spielen liegt bei Co-Trainer Kujtim Iberhysaj.

Und der hat personell kaum Alternativen. Im Vergleich zum 2:3 gegen den SSV Sand kehrt lediglich Tobias Girschikofsky zurück und rückt für Joel Ritter zwischen die Pfosten. Insgesamt ist die Situation laut Güven für beide Seniorenteams sogar noch schlechter geworden. Dabei standen zuletzt nur 22 Akteure inklusive Torwarttrainer Michael Kaminski zur Verfügung. Möglich, dass Timo Brauroth erneut reaktiviert wird.

Wetzstein neuer FSV-Trainer

„Dörnberg ist mit seinen vielen Zuschauern ein absoluter Hexenkessel. Da dürfen wir uns nicht von Emotionen leiten lassen“, betont Güven. Und weiß um die Schlüsselspieler des FSV. Drei davon fungierten mit Torwart Dominik Zeiger, Torjäger Pascal Kemper und Dennis Dauber bis gestern nach der Trennung von Trainer Dirk Lotzgeselle als Interimslösung. Jetzt ist Ralf Wetzstein als Nachfolger präsentiert worden, der zuletzt 2017 den Gruppenligisten TSV Korbach trainierte.

Dennis Dauber

„Als Team sind wir weiter geschlossen, auch wenn wir uns den Saisonverlauf anders vorgestellt hatten. Grundsätzlich zählt bei uns allein der Klassenerhalt“, betont Dauber, dessen jüngerer Bruder Timo ebenfalls eine wichtige Rolle innehat. Als Innenverteidiger, der in der Jugend-Bundesliga bei Eintracht Frankfurt reifte, an der Seite von Vorkämpfer Serhat Bingül. Dessen jüngerer Bruder Melih hat die spielerischen Qualitäten Dörnbergs im Mittelfeld angehoben und war ebenso wie Offensivhoffnung Pascal Adler im Sommer vom KSV Baunatal gekommen.

„Wir wollen gegen die schnellen Schwalmstädter nicht ins offene Messer laufen. Ich erwarte ein sehr taktisch geprägtes Spiel“, betont Dennis Dauber. Und hat gute Erinnerungen an den letzten Vergleich in Ziegenhain, als ihm beim 3:3 alle FSV-Treffer gelangen. Ein Punkt, der letztlich beiden Teams zum Klassenerhalt reichte.  

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