Verbandsliga-Aufsteiger vor der Saison

Lichtenauer FV: Vorfreude auf die Derbys gegen Weidenhausen

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Legen bald wieder los: Alex Cucu (li.) und der Lichtenauer FV starten am 27. Juli mit der Vorbereitung auf die Verbandsliga-Spielzeit.

Die Rahmenbedingungen für die neue Saison in der Fußball-Verbandsliga stehen immer noch nicht fest.

Mit wie vielen Teams wird gespielt? Wann erfolgt der Saisonstart? Gibt es eine verkürzte Winterpause. Wie viele englische Wochen kommen auf die Teams zu? Und so weiter, und so weiter. Und dennoch: Bei Aufsteiger und Serienmeister Lichtenauer FV freuen sich alle Beteiligten auf die neue Serie.

„Wir können es gar nicht erwarten, wieder loszulegen“, sagt Erkan Kilci. Der Sportliche Leiter hat gemeinsam mit dem neuen Trainer Rafal Klajnszmit den Terminplan beim LFV abgesteckt. Doch die Spieler müssen sich noch etwas gedulden. Das erste Training zur Vorbereitung auf die neue Spielzeit erfolgt erst am 27. Juli. „Das ist ziemlich spät. Wir starten aber vor dem Hintergrund, dass unser erstes Pflichtspiel Ende August angesetzt wird“, sagt Kilci mit Blick auf das noch ausstehende Halbfinale im AKE-Kreispokal beim SC Niederhone.

Der Start in der Verbandsliga soll am 5./6. September erfolgen. Die ersten Testspiele sollen ab dem 15. August wieder möglich sein. Bis zum Pokalspiel hat der LFV drei Partien ausgemacht:

18. August, KSV Baunatal (Hessenliga/Ort noch unklar), 22. August zuhause gegen den SV Neuhof (Hessenliga) und 25. August zuhause gegen den FSV Wolfhagen (Gruppenliga).

Was dem LFV fehlt, ist Spielpraxis. Das einzige Pflichtspiel im Jahr 2020 bestritten Alex Cucu und Co. Anfang März beim 1:3 beim TSV Heiligenrode, der einzigen Niederlage in der Aufstiegssaison. „Die Jungs wollen wieder spielen, das ist doch klar“, sagt Kilci.

Vorfreude herrscht aber auch schon auf die Gegner. „Wir freuen uns auf die Derbys gegen Adler Weidenhausen. Hoffentlich kommen mehr als 1000 Fans“, sagt Kilci mit Blick auf den neuen Liga-Nachbarn. Sandershausen ist auch nur knapp 20 Kilometer entfernt. Dazu kommen die Nordhessen-Duelle gegen den OSC Vellmar, Türkgücü und den CSC 03 aus Kassel, den SSV Sand, Hombressen/Udenhausen und Körle sowie die Spiele gegen die Mitaufsteiger Gudensberg und Dörnberg. „Elf von aktuell 19 Teams kommen aus Nordhessen, das macht richtig Spaß.“

Weil der Ligastart spät erfolgen wird, werden zahlreiche englische Wochen prognostiziert. „Hoffentlich kann der Spielleiter die Spiele so legen, dass wir nicht mittwochs in den Raum Fulda müssen. Nordhessen-Duelle während der Woche wären für alle viel besser“, sagt Kilci und hofft auf Glück bei der Ansetzung.

Die Heimspiele würde der Aufsteiger am liebsten samstags bestreiten. „Dann kann man hinterher auch mal gemütlich beisammen sitzen“, sagt der 45-Jährige, der auch einen Wunsch für den Saisonstart hat. „Wir wollen mit einem Heimspiel beginnen“, sagt Kilci. Sollte der Start erfolgreich verlaufen, dann wären 300 bis 500 Fans bei den Heimspielen realistisch. „Das Beste wäre, wir könnten am fünften Spieltag zuhause gegen Adler spielen, vor richtig vielen Fans.“

Vielleicht gibt es dieses Duell aber schon früher – wenn auch nicht in der Liga. Weil Ende August Weidenhausen gegen Großalmerode und Lichtenau gegen Niederhone die Halbfinalspiele des unterbrochenen Kreispokals bestreiten, wäre ein Finale im September zwischen Lichtenau und Weidenhausen möglich, glaubt Kilci. „Das wäre natürlich ein reizvolles Duell im AKE-Pokal.“

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