SG erwartet CSC 03

Verbandsliga: Ein Titelfavorit ist zu Gast in Udenhausen

Zweites Heimspiel in Folge: Nach dem Sieg gegen Türkgücü empfängt die SG Hombressen/Udenhausen, hier Steffen Lüdicke (rechts) am Samstag den CSC. Foto: Michl

Udenhausen – Am Samstag (15 Uhr) steigt das nächste Heimspiel in der Fußball-Verbandsliga für die SG Hombressen/Udenhausen und der Gegner CSC 03 Kassel dürfte wohl attraktiv genug sein, um wieder für eine große Zuschauerkulisse in Udenhausen zu sorgen.

So richtig attraktiv ist die Spielweise der mit viele Vorschusslorbeeren gestartete Kasseler Rothosen aber noch nicht. Viele sahen vor Saisonbeginn im CSC einen der Titelfavoriten, doch aus den bisherigen drei Begegnungen konnte er erst einen Punkt holen. Das war am Mittwoch in Sandershausen und mögglicherweise war dieses 2:2 die Initialzündung. „Logisch wollen die Kasseler nun bei uns den ersten Dreierpack holen“, rechnet SG-Coach Marco Siemers mit einem angriffslustigen Gegner. Der habe auch eine enorme Qualität und sei gespickt mit hessenligaerfahrenen Akteuren aus Lohfelden und Vellmar, betont Siemers.

Aber diese SG-Zuschauer sind halt auch eine Wand für jeden Gegner. Das zeigte sich am Mittwoch beim 3:0 gegen Türkgücü. Die Fans feuerten an und die SG-Akteure zeigten wieder jenen Fußball, der an die erfolgreiche vergangene Saison erinnerte.

„Wir haben in den ersten beiden Spielen nicht so konsequent gegen den Ball gearbeitet und waren in den Zweikämpfen nicht so bissig“, analysierte Siemers. Dies sei aber im ersten Heimspiel wieder zurückgekommen und auch nur mit dieser aggressiven Spielweise habe sein Team eine Chance in der Verbandsliga. Dass seine Spieler etwas mit dem Ball anfangen können, wenn sie ihn denn erobern, und eine gute Offensive haben, ist für Siemers nichts Neues.

Ob das nun gegen die 03er reicht, wird sich zeigen. Den Gegner darf man nicht daran messen, dass er einen Punkt und die Vereinigten vier Zähler aus den ersten drei Spielen holten. Aber Akteure wie Beyer, Matys oder Keßebohm sind auch schon um oder über 30 Jahre. Da kann der Neuling mit viel Laufbereitschaft dagegen halten. Sehr gut konnte Marvin Schmidt als Abfänger im Mittelfeld am Mittwochabend gefallen. Ein Dominik Lohne ist immer für ein Tor gut – gegen Türkgücü waren es gleich zwei.

Es muss auch nicht unbedingt von Nachteil sein, dass die Vereinigten eine eingespielte Mannschaft haben und der CSC doch einige neue Spieler einbauen muss. Aber die haben ihre Eingewöhnungszeit langsam rum, kann sein, dass sie am Samstag erstmals richtig durchstarten. Bei Hombressen/Udenhausen laboriert Neuzugang Adrian Schäfer an einer Zerrung, mit Marcel Müller bekommt Trainer Siemers aber wieder eine personelle Alternative dazu.

Zusätzliche Motivation für die SG ist es, mit einem Sieg in die Jubiläumsfeier zu gehen. Am Samstagabend feiert der TSV Udenhausen 90 Jahre Fußball mit einem Kommers. Lange Gesichter für die als kurzweilig angekündigte Veranstaltung soll es da nicht geben.  

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