Saison für Marcel Reitz beendet

FC Schwalmstadt tritt am Sonntag gegen CSC 03 Kassel an

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Kehrt ins Tor des 1. FC Schwalmstadt zurück: Tobias Girschikofsky.  

Es gibt Spiele, die die Akteure so schnell nicht vergessen. Der 5:1-Sieg des 1. FC Schwalmstadt in der Rückrunde der letzten Saison beim CSC 03 Kassel war so eins.

Jetzt treffen sich die beiden Vereine in der Fußball-Verbandsliga wieder (So. 15 Uhr).

„Ein Sahnetag von uns“, schwärmt Atilla Güven, Trainer des FCS heute noch. Ein Erfolg, der letztlich die Basis zum Klassenerhalt war und der seinen Schützlingen auch vor der erneuten Reise nach Kassel-Unterneustadt Mut macht. Besonders Brian Mitchell, dem damals drei Treffer gelangen.

 Zusätzliche Motivation für den Torjäger und seine Mannschaftskameraden: Nach dem 3:1 gegen Weidenhausen soll endlich - es wäre das erste Mal in der laufenden Saison - der zweite Sieg in Folge her. 

Um somit weiteren Boden im Abstiegskampf gut zu machen. Mit der zuletzt so erfolgreichen Kontertaktik: hinten kompakt stehen und bei Ballbesitz schnell umschalten. „Genau so müssen wir spielen“, sagt Vedran Jerkovic, zuständig für die langen Pässe auf das laufstarke Sturmduo Lindenthal/Mitchell.

Ein System, das aber nur bei einer stabilen Defensive funktionieren kann. Garant dafür: die Viererkette um den umsichtigen Abwehrchef Fabian Seck, in der sich Maximilian Schuch mittlerweile als Innenverteidiger etabliert hat. Das Wechselspiel im Tor geht allerdings weiter, denn beim CSC 03 wird Alessandro Seck von Tobias Girschikofsky ersetzt. 

Für die Außenbahn bietet sich Jan Niklas Brandner an. Kein Thema ist Marcel Reitz. Der bekam nach Untersuchung seiner lädierten Schulter die niederschmetternde Diagnose, dass er operiert werden muss. Und für den Rest der Saison ausfällt.

Alexi hegt Revanchegelüste

Allerdings: Auch die Gastgeber haben ein gutes Gedächtnis. „Der Stachel sitzt tief“, hegt Trainer Lothar Alexi durchaus Revanchegelüste. Und spricht von einer neuen Konstellation: „Diesmal sind wir in viel besserer Verfassung.“ Trotz der Langzeitverletzten Luca Maresca und Jaroslaw Matys ist seine Mannschaft seit fünf Spieltagen unbesiegt und zählt mit 22 Punkten zu den Verfolgern des Führungstrios. Hauptsächlich ein Verdienst der starken Defensive, die gegen den FCS noch Zuwachs erhält: Im Tor kann Routinier Tobias Klöppner dem 21-jährigen Lukas Rudolph weichen und der Ex-Melsunger Pere Pavic, zuletzt eingewechselt, winkt eine Chance in der Stammelf.

Bei der Besetzung der Doppelsechs hat der CSC-Coach die Qual der Wahl zwischen Florian Steinhauer, Christoph Reuter und Moritz Murawski. Sie soll das eigene Spiel antreiben - und die Konter des Gegners unterbinden.

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